Mittwoch, 22. Oktober 2014

Verlosung { ein Wochenende mit mir im Zillertal }

So ihr Lieben. Jetzt aber mal echt! Ich möchte euch danken und dann? So viel liebe Worte, dass es mir die Sprache verschlägt! Tja, dann eben anders.

Ich bin dann nämlich mal weg! Doch bevor ich mich heute für die kommenden vier Wochen von euch verabschiede, möchte ich euch mit einer Verlosung danken. Und zu gewinnen gibt es ein paar Tage hier bei mir Zillertal. Ich möchte mit zweien von euch ein Wochenende lang backen, fotografieren, Spaß haben und euch kennen lernen.


Genauer gesagt, zwei von euch, gerne auch mit einer Begleitung, seid in einer unserer Ferienwohnungen untergebracht. Die zwei Doppelzimmer haben beide Dusche und WC und eine kleine Küche gibt es auch. Angereist wird am  Donnerstag, den 15. Januar, am Freitag möchte ich mit euch backen und am Samstag gibt es einen kleinen Fotokurs mit mir und meinem Schatz. Am Sonntag geht´s dann für euch wieder nach Hause. Für An- und Abreise sowie Verpflegung müsst ihr selbst aufkommen.

 Was ihr tun müsst, um vom 15. - 18. Januar mit dabei zu sein?

Na ja, ihr solltet Leser meines Blogs sein und/oder meine fb-Seite liken. Ihr müsst euch sicher sein, dass ihr Zeit und Lust habt. Und dann hinterlasst einfach bis zum 15. November 2014 einen Kommentar unter diesem Post und verratet mir, welches meiner Rezepte ihr am liebsten nachbacken würdet. Das war auch schon alles. Wer meinen fb-Eintag (Klick) teilt, hat gleich die doppelte Chance. Ach ja, bevor ich es vergesse: Teilnehmen darf jeder, allerdings solltet ihr über 18 Jahre sein. Und das war auch schon alles! Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen und eine Barablöse nicht möglich.

Die Gewinner dürfen gerne eine Begleitung mitnehmen, vielleicht möchte ja euer Schatz ein paar Tage Ski fahren ;-)

So, und ich gehe jetzt mal Koffer packen! fräulein glücklich goes Asien!





Und wieder einmal war das fräulein glücklich

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Heute werde ich mal persönlich { Schoko-Walnuss-Feigen-Törtchen }

Ihr, meine liebsten Leser, wisst ja, dass ich in meinen Posts selten persönlich werde. Heute aber möchte ich euch einmal so von du zu du ansprechen.

Als ich vor gut zwei Jahren angefangen habe, dieses Blog zu schreiben, hätte ich niemals damit gerechnet, dass so viele liebe Menschen Interesse daran finden könnten. Und täglich grüßt mich das Murmeltier, wenn ich meine Mails lese oder aber einen Blick auf die Statistiken werfe. Ich kann es einfach nicht glauben!


Ich bin gerührt, manchmal ein bisschen verwirrt, ich bin auch ein bisschen stolz und ich bin GLÜCKLICH! Wer hätte das gedacht, dass der Name meines Blogs so treffend ist! Ihr macht mich glücklich.


Ich möchte euch heute einmal von Herzen danken! Ihr seid tatsächlich die tollsten Leser, die ich mir wünschen könnte. Ihr findet immer wieder so liebe Worte, dass mir ab und an Tränchen in den Augen stehen und ihr zaubert mir immer ein Lächeln auf die Lippen. Ihr sorgt dafür, dass mir nicht langweilig wird und dass meine Küchenhilfe genügend Arbeit hat. Dass sich mein Ofen nicht vernachlässigt fühlt und dass mein Schatz und ich (und ein paar Freunde von uns ;-) ein paar mehr Kilos auf die Waage bringen als noch vor zwei Jahren.


Apropos Kilos, ihr sollt ja auch nicht zu kurz kommen! Hier das Rezept für dieses sündhaft gute Törtchen:

Schoko - Walnuss - Feigen - Törtchen

Am Vortag die Schokoladensahne herstellen und über Nacht kühl stellen.

Hierfür 250 ml Sahne mit einem EL Butter und 4 TL löslichem Kaffee stark erhitzen und vom Herd nehmen, 200 g dunkle, gehackte Kuvertüre hinzufügen, einige Minuten abgedeckt beiseite stellen und dann die Masse glatt rühren.

Und nun wird Kuchen gebacken!

Den Ofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Drei Spingformen (15 cm) einfetten.

4 Eier trennen, dass Eiweiß mit einer Prise Salz und 1 1/2 TL Backpulver steifschlagen und beiseite stellen.

Das Eigelb mit 200 g Zucker cremig aufschlagen und einen EL Vanilleextrakt einrühren. 200 g geriebene Walnüsse, 50 g Kakao sowie das geschlagene Eiweiß vorsichtig unterheben und ca. 20 backen (Stäbchenprobe). Die Böden aus der Form stürzen und abkühlen lassen.

Einige Feigen in Scheiben schneiden. Und nun wird gestapelt. Den untersten Boden mit etwas Walnusslikör beträufeln, mit 2 EL  Schokosahne bestreichen, einige Scheiben Feigen darauf verteilen und nochmal ein wenig von der Sahne auftragen, den zweiten Boden auflegen und die Prozedur wiederholen. Dritter Boden drauf, alles nochmal und abschließend das Törtchen rundherum mit der restlichen Sahne verkleiden. Die leckerste Deko: Einige in Spalten geschnittene Feigen sowie einige Walnusskerne.


Und ihr seid es auch, die dafür sorgen, dass ich mir nicht mehr vorstellen kann, wie das Leben so ohne Blog wohl wäre. Also, lange Rede, kurzer Sinn: Ihr seid die Besten! Ich bin verliebt in euch und ich möchte nicht mehr ohne euch sein!



Und wieder einmal war das fräulein glücklich

Dienstag, 7. Oktober 2014

Bin ich jetzt ein Herbstkind oder was { Apfel-Cranberry-Galettes }

Dass ich eigentlich ein Sommerkind bin, erwähne ich nun wirklich nicht zum erstem Mal. In diesem Jahr bin ich jedoch lieber ein Herbstkind. Wir haben in der letzten Zeit mehr gegrillt als im gesamten August, wir verbringen mehr Zeit auf der Terrasse und im Garten als in den letzten Monaten und meine Stimmung war diesen Sommer nie so gut wie jetzt im Herbst. Tja, man sollte sich eben nie in Schubladen stecken und das Wetter schon gar nicht, es kommt ja eh immer anders als man denkt.


Aber dennoch, spätestens wenn die Tage ratzfatz kürzer werden, der Garten einen Haufen Arbeit macht (man weiß ja nie, wann der erste Schnee kommt) und unsere Äpfel reif sind wird mir bewusst, dass nun die gemütliche Zeit ins Haus steht. Und was gibt es da schöneres, als wenn das ganze Haus nach warmen Obst, Zimt und Zucker riecht?


Mürbeteig (für 8 - 12 Galettes)

Meine Galettes sind recht klein und handlich. Man könnte natürlich auch größere Exemplare machen.

225 g kalte Butter in kleine Würfel schneiden und im Kühlschrank zwischenlagern. In eine Rührschüssel 300 g Mehl sieben und mit 2 EL Zucker vermischen. Die Butter hinzugeben und zügig mit der Mehlmischung vermengen. Der krümeligen Masse 125 ml Buttermilch hinzufügen und schnell zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und eine Stunde im Kühlschrank chillen lassen


Fruchtfüllung

2-3 Äpfel schälen (oder auch nicht), zerkleinern und mit 100 g getrockneten Cranberries, 1 EL Zucker, 1 TL Zimt, 3 EL Zitronensaft einige Minuten bei schwacher Hitzt köcheln lassen.

Den Ofen auf 190 °C Ober-und Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

 Den Teig ausrollen und gleichgroße Kreise ausstechen. In die Mitte jedes Kreises 1-2 EL Fruchtfüllung geben und die Ränder rund herum einklappen. 1 Ei verquirlen und die Galettes damit einstreichen. Wer mag, kann noch ein paar gehobelte Mandeln darüber streuen.

Ca. 20 min. backen, auskühlen lassen oder lauwarm auf den Tisch damit.
Wenn man größere Galettes oder gar nur eine macht, verlängert sich die Backzeit entsprechend. Der Rand sollte leicht braun sein.


Also, von mir aus kann sich der Oktober ruhig weiterhin als August ausgeben, damit hätte ich tatsächlich kein Problem. 



Und wieder einmal war das fräulein glücklich

Heute möchte ich mal wieder all meine neuen Leser begrüßen. Ihr seid der Hit! Und allen anderen, die mir nun schon seit zwei Jahren treu geblieben sind, danke ich ganz herzlich. Ohne euch wäre mein Leben nur noch halb so schön!

Donnerstag, 25. September 2014

Wer hätte das gedacht { Zitronentörtchen mit Preiselbeer-Mascarponecreme }

Wer auch immer von euch mir auch auf Instagram oder Facebook folgt, der hat wohl etwas anderes erwartet! Aber nein, es gibt heute keinen harmlosen Joghurt mit Beeren (hello Down Under ;-), auch keine leichte Creme als Nachspeise! Nein, heute gibt es dieses fulminante Zitronentörtchen und dazu meine neuen Freunde, die Preiselbeeren, die ganz unscheniert in Mascarpone baden.

 

Und weil ich ganz ehrlich gesagt leider überhaupt keine Zeit habe und mir tatsächlich so gar keine Geschichte einfällt, spechen heute Bilder mehr als Worte.

 Zitronentörtchen (Durchmesser ca.15 cm)

Den Ofen auf 180 °C Ober-Unterhitze vorheizen. Drei kleine Springformen einfetten und leicht mit Mehl bestäuben.

3 Eier trennen, das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen, 75 g Zucker einrieseln lassen und weiter schlagen, bis die Masse schön glänzt. Den Eischnee beiseite stellen und das Eigelb mit 75 g Zucker cremig rühren und den Saft einer Zitrone (ca. 6 EL) dazu geben. 100 g Mehl, 40 g Maisstärke und einen TL Backpulver mischen, über das Eigelb sieben und sanft unterrühren. Nun noch den Eischnee vorsichtig unterheben, die Masse auf die Formen verteilen und 15 - 17 min. backen (Stäbchenprobe).

500 g Masacarpone mit 4 EL Granten (Klick)  glatt rühren.

Sind die Böden abgekühlt, zunächst jeden Boden mit je einem EL Granten bestreichen. Die unteren Böden bekommen noch eine kuschlige Mascarpone-Granten-Decke und dann wird gestapelt. Nun das Törtchen mit der Creme ummanteln und abschließend einige EL Ganten als Krönchen auf dem süßen Ding verteilen.




Ach so! Warum ich keine Zeit habe und so einfallslos bin? Ganz einfach, wenn ich mich jetzt nicht total beeile und mir ein Stück von diesem Törtchen hole, wird nix mehr da sein. Und das ist leider auch das einzige, an das ich gerade denken kann.


Und wieder einmal war das fräulein glücklich



Mittwoch, 17. September 2014

Das Land der Jäger und Sammler { Buchteln mit Granten }

Wie die meisten von euch wissen, bin ich als Stadtkind vor mehr als fünfzehn Jahren ins schöne Land Tirol gezogen. Und bis heute muss ich über so manches schmulzeln.

Das Land der Wienerschnitzel und Germteig-Köstlichkeiten. Aber vor allem ein Land, in dem man auch bei starkem Regen in die Moosbeeren und in die Preiselbeeren geht, in dem Pilze gesammelt werden, als gebe es kein Morgen. Und in keinem anderen Land habe ich je so viele Geweihe an Wänden gutbürgerlicher Gasthäuser gesehen, natürlich alle vom Wirt selbst erlegt. Und was die Küche angeht, nun ja, hier werden so gut wie alle Leidenschaften vereint. Die gesammelten Granten (Preiselbeeren) werden eingekocht, das erlegte Wild zubereitet, als Nachtisch ein paar Buchteln, gefüllt mit Marillenkonfitüre auf Vanillesoße und schon sind die meisten Tiroler glücklich. 
 

Und nun wieder zurück zu mir: Ich begebe mich nicht in Lebensgefahr, diese Früchtchen zu ernten, ich kaufe sie beim Obsthändler oder aber gebe unserem Freund die Worte mit auf dem Weg: "Möchtest du ein paar Buchteln, dann bring mir einfach ein Kilo mit!"

Ich mag kein Wiener Schnitzel und kein Wild, aber ich mag Granten. Ich mag Buchteln, aber ohne Vanillesoße und Marillen gibt es keine mehr.


Eingemachte Granten (3 Gläser)

1 kg Preiselbeeren in ein Sieb geben und gründlich schwimmend in Wasser waschen. So werden wir beim Verlesen der Früchtchen nicht zu Aschenputtel, denn die überreifen Beeren sinken zu Boden und wir schöpfen nur die guten von oben ab. 300 ml Rotwein mit 500 g Zucker in einem großen Topf 15 min. sprudelnd kochen. Die Preiselbeeren sowie den Saft einer Zitrone hinzugeben und weitere 10 min. sanft köcheln, gelegentlich vorsichtig umrühren. In sterile Gläser füllen und noch heiß verschließen.



Buchteln

350 g Mehl mit 3 EL Zucker und einer Prise Salz vermengen, in eine Rührschüssel geben und eine Mulde formen. 175 ml Milch erwärmen und 50 g Butter darin schmelzen. Ist die Milch nur noch lauwarm, in die Mulde geben und 20 g frische Hefe hinein bröseln. Ein verquirltes Ei einrühren und den Teig solange kneten, bis er geschmeidig ist und sich vom Rand der Schüssel löst. Die Masse nun abgedeckt 1 Stunde gehen lassen. Nun den Teig ausrollen und 12 gleichgroße Kreise ausstechen, jeden mit einem TL Granten füllen und gut verschießen. Die Knödel nebeneinander in eine gebutterte Form geben und nochmals 1 Stunde gehen lassen. Mit zerlassener Butter bepinseln und im vorgeheizten Ofen bei 180°C 25 - 30 min. backen.


Also ihr seht schon, ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt: Buchteln mit Granten gefüllt und dazu? Noch ein paar Granten.




Und wieder einmal war das fräulein glücklich



Montag, 8. September 2014

17 auf einen Streich

Mit meinen facebook- und Instagram-Lesern habe ich ja meinen Stolz ja schon geteilt. Und nun wird es Zeit, auch meine Rezepte mit euch zu teilen.

Vor etlichen Wochen bekam ich die Anfrage von der Supermarktkette MPREIS, ob ich nicht Interesse hätte, die Rezeptgestaltung für das neue, dreimal jährlich erscheinende Heft "Rezept des moMents" zur Verfügung zu stellen. Eh klar, dass ich JA gesagt habe, oder? Dieses tiroler Unternehmen ist in Österreich recht weit verbreitet und bekannt dafür, ein großes Angebot an frischen, regionalen Produkten anzubieten und gehört tatsächlich zu meinen liebsten Geschäften, wenn es um den täglichen Einkauf geht.

Also wurden zunächst die Rezepte entwickelt und dann zwei Tage lang im Team gekocht, gebacken und gebraten was das Zeug hielt, angerichtet, fotografiert und natürlich auch gegessen.

Und das ist dabei raus gekommen!


Also ganz ehrlich: Ich finde, es ist toll geworden. Auch wenn ich ausnahmsweise mal nicht selbst zur Kamera gegriffen habe und auch beim Anrichten der Speisen mich voll und ganz auf das Team verlassen habe, freue ich mich wie Bolle über das Ergebnis.



Und wieder einmal war das fräulein glücklich

Alle Bilder: WEST.FOTOSTUDIO M. Egitz und D. Steinbacher
Redaktion: Gudrun Pechtl (Chefredakteurin)
Setting: Simone Höllbacher, Stephanie Schumacher-Scharfetter

Vielen Dank nochmal an euch, ihr seid ein tolles Team



Freitag, 5. September 2014

Lieber Besuch { Eistörtchen }


Mein Bruder: "Die Pancakes müssen wir auch mal machen, frag doch mal Tante Silke nach dem Rezept!" Mein Neffe: "Mensch Papa, da musst du doch nur bei fräulein glücklich schauen, da steht doch alles drin!"

Ich habe einen ganz entzückenden, 9-jährigen Neffen, den ich leider nicht so oft sehe. Er lebt wie der Rest meiner Familie in Frankfurt. Aber dennoch, die Verbindung war von Anfang an sehr eng, sozusagen nicht nur gen- sondern auch seelenverwandt. Er liebt meine Spaghetti, meine Pancakes und meinen Beeren-Cobbler!

Wenn er uns besucht, ist nach einer recht langen Fahrt meine erste Frage: "Und mein Schatz, hast du Hunger. ?" "Ja!" "Auf was denn?" "Ach, egal! Hast du denn was gekocht?" "Ja. Was hättest du denn am liebsten?" "Ach egal!" "Wie wäre es denn mit Spaghetti?" "JIPIEEEEEEE." Dialog Ende! Aber nur fast! Nach kurzer Zeit: "Und hast du auch den Kuchen gemacht, der, wo die Beeren unten sind und der Teig oben?"  Ich: "Nein, mein Schatz." Er: "Ach, macht nix, ist egal" "Ich dachte, den mach ich Morgen zum Frühstück!" "JIPIEEEEEEE." Und der nächste Tag war gerettet! (Rezept für den Cobbler findet ihr HIER)


Und wie üblich hatte ich von allem ein bisschen übrig. Auch von dem Teig. Gerade genug für den Boden dieses Eistörtchens. Und das Beste an dem Teig: Ihm wird nicht zu kalt, er bleibt schön soft! Nun noch das weltbeste Vanilleeis (Klick) anfrieren lassen und in die kleine, 15 cm Backform geben und über Nacht einfrieren. Beeren drauf und fertig ist dieses hübsche Eistörtchen.


Leider ist unser Besuch nun auch schon wieder weg! Wirklich schade. Denn ich bin mir sicher, dass meinem kleinen Neffen auch dieses Eis geschmeckt hätte! Andererseits sollte ich etwas vorsichtig sein, nicht dass seine Erwartungen ins Unermessliche steigen und ich bei seinem nächsten Besuch ausschließlich in der Küche zu finden bin.

Ach ja...hatte ich erwähnt, dass er ein halber Italiener ist ;-)






Und wieder einmal war das fräulein glücklich

Montag, 25. August 2014

Aber nicht mit mir { Johannisbeer-Baiser-Schnitten }

Also jetzt mal echt! Was ist das eigentlich für ein Wetter? Mein Körper schreit nach Sommer, Sonne und Hitze! Aber nein, nichts von all dem bekomme ich. Ganz im Gegenteil: Es herbstelt! Und sowas von!

Und was tut man, wenn der liebe Petrus augenscheinlich gerade eine Jahreszeit verschläft? Na, ich tue eben so als ob. Trinke am Abend auf der Terasse (in warmer Hose und dicker Strickjacke) ein Gläschen Hugo, trotze und trage bei bestem Willen keine Socken, esse Eiscreme und kaufe bergeweise süße und saure Sommerfrüchtchen. Johannisbeeren haben es mir ganz besonders angetan.


 Vielleicht weil sie eben sauer sind und sauer bekannterweise lustig macht. Denn wenn ich ehrlich bin, ist mir bei diesem Wetter nicht zum Lachen zumute.Nicht, dass ich im August schon in Novemberdepressionen verfalle, aber meine Laune war tatsächlich schon mal besser!


Wenn das so weiter geht, steht meine Weihnachtsdeko bereits Anfang September und die letzten Kekse werde ich dann wohl spätestens im Oktober an meine Familie verfüttern! Ich komme sogar schon auf die Idee, mir am Abend eine meiner liebsten Duftkerzen anzuzünden und im Netz Wintertees zu bestellen.


Johannisbeerkuchen mit Baiser

Den Ofen auf 175 °C vorheizen, ein kleines Backblech (ca. 24 x 20 cm) einfetten.

125 g weiche Butter mit 90 g Zucker und 1 EL Vanillezucker schaumig aufschlagen. 1 Ei und zwei Eigelb (Eiweiß aufheben!!!) verquirlen und nach und nach unterrühren. 150 g Mehl, 1TL Backpulver und eine Prise Salz vermischen, sieben und locker unterheben. Den Teig auf das Blech geben, glatt streichen und ca. 20 min backen.

In der Zwischenzeit die 2 Eiweis streif schlagen, 100 g Zucker einrieseln lassen, bis die Masse schön glänzt. Etwa 100 g Johannisbeeren von den Rispen lösen und vorsichtig unter die Masse heben.

Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech stürzen, mit 2 El Johannisbeermarmelade (Klick) bestreichen und mit der Eischneemasse gleichmäßig bedecken. Für weitere 30 min. backen.

Abkühlen lassen, halbieren und aufeinander legen (oder auch nicht;-) und mit Johannisbeeren dekorieren.


Aber nix da! Dank diesen herrlich süß-sauren Schnittchen ist sogar mir klar, dass noch Sommer ist!



Und wieder einmal war das fräulein glücklich

Montag, 18. August 2014

Nix da mit gecrumblet, heute wird gecobblert { mixed-berry-cobbler}

Habt ihr gewußt, woher der Name dieser Speise kommt? Nein? Hier dann die Auflösung: Ein Cobbler ist ein "Flickschuster" und kommt von „to cobble something together“! Sozusagen Resteverwertung auf die leckerste Art.


Geht es euch auch so? Momentan kaufe ich mehr Beeren, als wir jemals essen können. Und meist sind sie eben am nächsten Tag, trotz Aufbewahrung auf höchstem Niveau, nicht mehr so lecker. Also wandern sie bei mir in unseren Frosti und warten auf den Tag X, an dem sie wieder das Licht der Welt erblicken dürfen.


So wie gestern. Ein bisschen Teig nach diesem Rezept (Klick) hatten wir noch übrig. Den Boden einer feurerfesten Form mit einem Schälchen gemischter Beeren großzügig bedecken, den Teig darauf verteilen und für etwa 40 - 50 min. bei 175 °C in den Ofen damit. Schmeckt frisch aus dem Rohr am besten, ist lauwarm ein wahrer Genuß und bei Zimmertemperatur immer noch der Hit!


Funktioniert natürlich auch mit frischen Obst und der Teig ist ratz fatz gemacht. Selten so lecker gefrühstückt, ich schwör!!!
Und sicher nicht das letzte mal so in einen Sonntag gestartet. Da steh ich gern ein Stündchen früher auf.



Und wieder einmal war das fräulein glücklich