Montag, 18. August 2014

Nix da mit gecrumblet, heute wird gecobblert { mixed-berry-cobbler}

Habt ihr gewußt, woher der Name dieser Speise kommt? Nein? Hier dann die Auflösung: Ein Coobler ist ein "Flickschuster" und kommt von „to cobble something together“! Sozusagen Resteverwertung auf die leckerste Art.


Geht es euch auch so? Momentan kaufe ich mehr Beeren, als wir jemals essen können. Und meist sind sie eben am nächsten Tag, trotz Aufbewahrung auf höchstem Niveau, nicht mehr so lecker. Also wandern sie bei mir in unseren Frosti und warten auf den Tag X, an dem sie wieder das Licht der Welt erblicken dürfen.


So wie gestern. Ein bisschen Teig nach diesem Rezept (Klick) hatten wir noch übrig. Den Boden einer feurerfesten Form mit einem Schälchen gemischter Beeren großzügig bedecken, den Teig darauf verteilen und für etwa 40 - 50 min. bei 175 °C in den Ofen damit. Schmeckt frisch aus dem Rohr am besten, ist lauwarm ein wahrer Genuß und bei Zimmertemperatur immer noch der Hit!


Funktioniert natürlich auch mit frischen Obst und der Teig ist ratz fatz gemacht. Selten so lecker gefrühstückt, ich schwör!!!
Und sicher nicht das letzte mal so in einen Sonntag gestartet. Da steh ich gern ein Stündchen früher auf.



Und wieder einmal war das fräulein glücklich



Sonntag, 10. August 2014

Höhere Mathematik { Zitronen - Topfen - Eistörtchen }

Bei der Herstellung dieses hübschen Eistörtchens bin ich gleich zwei mal an meine Grenzen gestoßen! Denn da ich keine Form habe, die der Höhe und dem Durchmessers meines Tortentraum entspricht, muss der Tortenring mit einer Höhe von 8 cm her. Doch welchen Durchmesser muss er haben, so dass etwa 700 ml Creme drin Platz haben? Und wie nennt sich eigentlich diese Form? Ach ja, genau! Zylinder. Und wie war das nochmal mit der Grundfläche? Pi mal r, aber wie groß war nochmal pi? Das grenzt tatsächlich an höhere Mathematik! Und ich kann mein Hirn noch so sehr anstrengen, es fällt mir diese Formel einfach nicht mehr ein.


Obwohl ich zugeben muss, dass mir Mathematik immer schon Spaß gemacht hat und ohne dieses Fach wäre mein Abitur nicht ganz so gut ausgefallen, oder besser gesagt gar nicht! Was gäbe ich nun um die Formelsammlung, die mich jahrelang während meiner Schulzeit begleitet hat. Aber sind wir froh, dass es heute google gibt. Als bekennende Obergooglerin ein Klacks! Solltet ihr vor dem gleichen Problem stehen, habe ich euch den Link zum Errechen des Volumens eines Zylinders unten angehängt. Kann man schließlich immer gebrauchen! 

 

Das zweite Problem besteht darin, einen Tortenring wie in meinem Fall auf einen Durchmesser von etwa 10 - 12  cm zu bringen. Aber mit Hilfe zweier Hände, meinem Oberkörper, einem Band und meinen Zähnen habe ich auch das geschafft! Nun steht also meinem Eistörtchen nichts mehr im Wege!

 


Zitronen - Topfen - Eistorte

50 ml Zitronensaft (1-2 Zitronen), 150 ml Sahne und 3 EL Zucker mit 250 g Topfen aufschlagen und 150 ml Lemoncurd (Klick) unterrühren. Einen Ring mit 8 cm Höhe und 11cm Durchmesser zur Hälfte mit der Creme füllen und für etwa eine Stunde einfrieren. Nun mit Hilfe eines Löffels einige Tropfen Lemoncurd auf die Mitte der Fläche verteilen und nochmals einfrieren. Nach einer weiteren Stunde mit der restlichen Creme auffüllen und über Nacht tiefkühlen. 


So, und nun wünsche ich euch den wunderschönsten Sonntag und einen tollen Start in die kommende Woche! 


Und wieder einmal war das fräulein glücklich

Hier der  Link zum Errechnen des Volumen eines Zylinders:

http://www.schulminator.com/mathematik/zylinder


Mittwoch, 23. Juli 2014

Mit uns ist gut Kirschen essen { Schwarzwälder-Kirsch-Törtchen }

Na, wer hätte das gedacht? Der Spruch "mit jemandem ist nicht gut Kirschen essen" ist schon uralt. Diese Redensart geht auf ein altes Sprichwort zurück, das heute nicht mehr geläufig ist: "Mit hohen Herren ist nicht gut Kirschen essen". Und warum? Sie spucken einem die Kerne ins Gesicht." Eine Unverschämtheit! Den Spruch benutze ich nie wieder!


Keine Angst, bei uns ist das natürlich nicht so! Im Gegenteil, diese fünf Bloggerinnen laden euch zu einer Woche Kirschen satt ein.

 


Ach ja, und hier noch die Erklärung zu"Nachbars Kirschen": Die verbotenen Früchte stehen für verführerische Personen; für etwas, das verlockend ist, gerade weil man es nicht hat und somit Neid hervorruft. Bei dieser Wendung handelt es sich also um eine Hüllformel für sexuelle Verlockung. Und auch das schon seit dem Mittelalter. Also sowas aber auch! Ich sage ja immer, von wegen die Jugend von heute!


Kirschkonfitüre:

700 g Kirschen (mit Kern) mit einem EL Kirschwasser weich kochen und durch ein grobes Sieb drücken. Das Mus mit 300 g Gelierzucker einige Minuten kochen (Gelierprobe!) und abfüllen.


Schwarzwälderkirsch-Törtchen (4 Stk)

Den Ofen auf 175 °C Ober - Unterhitze vorheizen. Vier Weckgläser einfetten und -mehlen.
Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben.

75 g Mehl mit 2 EL Kakao, 1/2 TL Backpulver, 1/4 TL Natron und einer Priese Salz mischen und in eine Schüssel sieben.

1 Ei einige Sekunden mit Hilfe der Küchenmaschine mixen, 90 g Zucker hinzufügen und etwa eine halbe Minute mit dem Ei durchmixen. Mit mittlerer Geschwindigkeit geht´s weiter! 60 ml neutrales Öl gut einarbeiten.

Auf geringer Stufe nun im Wechsel 60 ml Buttermilch und die Mehlmischung unterheben. Nie zuviel auf einmal und nur solange, bis sich die Zutaten gerade so verbunden haben.

Den Teig in die Gläser füllen und etwa 20 min (Stäbchenbrobe!) backen.

Die ausgekühlten Küchlein mit einem Messer dritteln.

200 ml Sahne mit einem P. Sahnesteif steif schlagen und 3 EL Kirschkonfitüre unterheben. Mit Hilfe eines Spritzbeutels die Sahne auf die Böden geben und stapeln. Mit etwas Schokosoße und einer Kirsche dekorieren.


Und nun wünsche ich euch eine tolle (Kirsch) Woche! Und wehe ich erwiche jemanden in Nachbars Garten!






Und wieder einmal war das fräulein glücklich

Sonntag, 13. Juli 2014

Olé, olé, olé...{ Schwarzwälder-Kirschtorten-Eisschokolade }

Heute, meine Lieben, habe ich wirklich keine Zeit für euch. Nur noch wenige Stunden bis zum Finale! Nun wird das Bier kalt gestellt (für meinen Schatz), der Champagner gekühlt (für mich), eine Runde meditiert (für meine innere Ruhe), eine Runde gebetet (für die Jungs) und dann wird sich noch auf Schwarz-Rot-Gold getrimmt. Denn schließlich möchte ich bei meinen Jubelgesängen, die sich in der Regel auf  "Olé, olé, olé, ola" beschränken, nicht mit einem argentinischen Fan verwechselt werden. Ich meine der Sprache wegen. Obwohl ich zugeben muss, dass mir Blau-Weiß besser stünde. Aber egal! Und wenn uns dann allen ein bisschen heiß wird, habe ich das perfekt Getränk für die Pause. Und das ist auch noch typisch deutsch! Und nun wünsche ich uns allen einen tollen (Fußball-)Abend!



Schwarzwälder-Kirschtorten-Eisschokolade

3 EL Kirschkonfitüre mit einem EL Kirschwasser verrühren. Vanilleeis (Klick) nur kurz in der Maschine frieren lassen, die Konfitüre locker unterheben, in einen Behälter füllen und einige Stunden einfrieren. Ein bis zwei Kugeln in ein Glas mit kaltem Kakao geben.



Lust auf mehr Kirschen? Coming soon...




Und wieder einmal war das fräulein glücklich


Donnerstag, 3. Juli 2014

Fünfte Jahreszeit { Erdbeertörtchen }

Ich bekenne mich schuldig. Während der Ball rollt, steht meine Welt still. Zumindest ab 18.00 Uhr. Gekocht wird während dieses Ausnahmezustandes bereits um fünf und nicht erst um sieben und gegessen wird vor dem Fernseher. Nur an fußballfreien Tagen essen wir von Tellern, anstonsten gibt es Nahrung, die in Schüsselchen passt. Bestenfalls mit Löffel zu verspeisen. Die Auswahl ist nicht groß, aber was solls. Vom Bier wird man schließlich auch satt und was wäre so ein Abend ohne Chips und Co!


Morgens bin ich müde, komme nur langsam in die Gänge und liebe mein Leben dank unserer Selbstständigkeit. Meinem Chef geht´s kaum anders, schließlich ist mein Schatz ja auch erst nach der Verlängerung zu Bett gegangen. Also frühstücken wir ein bisschen später und beginnen unseren Arbeitstag entsprechen zeitverzögert. Und wer sich nun fragt, ob wir mit unserer Arbeit ein wenig hinterher hängen, den kann ich beruhigen. Denn zum Glück hat die Woche 7 Tage und unser Büro haben wir daheim! Effektivität ist gefragt!


Erdbeertörtchen ( 12 - 14 Stk.)

Den Ofen auf 175 °C Ober - Unterhitze vorheizen. Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben.

150 g Mehl mit 1 1/4 TL Backpulver, 1/2 TL Natron und einer Priese Salz mischen und in eine Schüssel sieben.

2 Eier einige Sekunden mit Hilfe der Küchenmaschine mixen, 170 g Zucker hinzufügen und etwa eine halbe Minute mit den Eiern durchmixen. Mit mittlerer Geschwindigkeit geht´s weiter! Nun noch zwei TL Vanille Extrakt und 120 ml neutrales Öl gut einarbeiten.

Auf geringer Stufe nun im Wechsel 120 ml Buttermilch und die Mehlmischung unterheben. Nie zuviel auf einmal und nur solange, bis sich die Zutaten gerade so verbunden haben.

Den recht flüssigen Teig in Förmchen (zur Hälfte) füllen und für etwa 17 min. backen.

Während die Törtchen auf einem Gitter abkühlen, 200 g Topfen mit 200 g Frischkäse und zwei EL Erdbeerkonfitüre verrühren und 200 ml geschlagener Sahne unter die Creme heben. In einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und kalt stellen.

Mit einem spitzen Messer eine Kerbe aus den Cupcakes schneiden und je 1 EL Erdbeerkonfitüre einfüllen. Nun die Törtchen noch mit der Creme aufhübschen. Wenn sie nicht gleich gegessen werden, kann man sie auch für einige Zeit in den Frost stellen und etwa 15 min. vor dem Servieren raus holen. Die Creme ist nicht besonders hitzebeständig ;-)


Effektivität ist sicher auch Morgen ab 18.00 Uhr gefragt! Mir würdet ihr, liebe Nationalmanschaft, einen rießen Gefallen tun, wenn ihr auf eine Verlängerung verzichten könntet. Denn so könnte ich die Zeit zwischen den beiden Spielen nutzen. Zum Beispiel wäre es mal wieder Zeit, das Bad zu putzen, Hemden zu bügeln, meine Lieblingsblogs zu besuchen, Kommentare zu schreiben ....



Und wieder einmal war das fräulein glücklich



Mittwoch, 18. Juni 2014

Erntezeit { Tartelettes mit schwarzer Johannisbeere }

Heute gibt es mal wieder ein bisschen Warenkunde!

Die schwarze Johannisbeere scheint doch tatsächlich die wohl wertvollste heimische Beerenart zu sein. Sie enthält von allen gängigen heimischen Obstsorten am meisten Vitamin C, einen ganzen Haufen wertvoller Mineralstoffe und gilt als nützlich bei der Vorbeugung und Behandlung zahlreicher Krankheiten. Und gut, dass die schwarze Johannisbeere u.a. entzündungshemmend wirkt!


Sie wächst nämlich auch bei uns im Garten! Nur leider habe ich bei dem Pflanzen dieses Gewächses nicht bedacht, dass sich meine Rosen so prächtig entwickeln werden. So kann sich wohl nun jeder vorstellen, wie meine Arme jetzt aussehen. Aber egal, die Mühe war es wert! Und sicherheitshalber hab ich gleich zwei dieser kleinen Tartelettes gegessen.


Tartelettes mit Johannisbeercreme (6 - 8 Stk.)
 
 Den Teig und die Anleitung für die Tartelettes findet ihr hier (Klick). Die Backzeit verringert sich auf 15 - 18 min.

Für die Creme 250 g Frischkäse mit 250 g Topfen cremig aufschlagen. 200 g  schwarze Johannisbeeren mit 2 EL Zucker erhitzen, weich kochen und durch ein Sieb streichen. Den Saft auffangen, 2 EL zum Garnieren beiseite stellen und den Rest unter die Topfencreme rühren. Die Tartelettes mit der Creme füllen und mit einigen Beeren sowie dem Saft hübsch machen.


So, und nun werde ich mir meine Wunden mal genauer anschauen und noch eine kleine Tarte zu mir nehmen. Sicher ist sicher!



Und wieder einmal war das fräulein glücklich


Freitag, 13. Juni 2014

Ringel, Ringel, Reihe { Biskuittörtchen mit Holundercreme }

...sind der Kinder dreie,
sitzen hinterm Hollerbusch,
machen alle husch, husch, husch

Kein Wunder! Ok. Heuer war ich ein bisschen später dran als sonst. Habe ich mich in den letzten Jahren  (KLICK) lediglich in Lebengefahr begeben, um die begehrten Blüten ernten zu können, musste ich dieses Jahr feststellen, warum alle Kinder davon springen.


Auf eine Blüte kommen in etwa 30 Brennnesseln! Und da ich vor kurzem gelesen habe, dass man die Blüten am besten an einem warmen Tag zur Mittagszeit pflücken sollte, da sie so ihr volles Aroma entfalten, kann man sich wohl vorstellen, dass ich recht spärlich bekleidet war. Nicht, dass ich splitter-faser-nackt, nur mit einem Körbchen bekleidet unterwegs gewesen wäre! Aber auch mit kurzem Röckchen und offenen Sandalettchen wird man diesem fiesen, im Übrigen sehr leckerem Gewächs schwer Herr. Aber zum Glück hatte ich ja meinen Schatz, einen Mann aus den Bergen dabei. Der trägt glücklicherweise keine kurzen Hosen mit Tennissocken und Sandalen, und nein, auch keine Lederhosen und Bergschuh, sondern lieber Jeans und Sneakers! Ich wussste schon immer: Er ist die richtige Wahl!


Holundercreme

200 ml Sahne mit 125 g Butter erhitzen. 200 g weiße, gehackte Kuvertüre dazu geben, abdecken und nach etwa 5 min. mit 3 EL Holunderblütensirup glatt rühren. Erkalten lassen.




Biskuit für drei Böden (Durchmesser ca. 15 cm )

Den Ofen auf 220 °C Ober- Unterhitze vorheizen.

4 Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. 160 g Zucker dazu rieseln lassen und weiter schlagen, bis die Masse fest und glänzend ist. Das Eigelb mit 2 EL Holunderblütensirup verquirlen und vorsichtig unter den Eischnee heben, bis alles gerade miteinander vermengt ist. 160 g Mehl mit 1/4 TL Backpulver und einer Prise Salz mischen, über die Eimasse sieben und locker unterheben.

Den Teig auf drei kleine Formen aufteilen und für 18-20 min. backen. Nach den ersten 8 Minuten den Ofen ausschalten !!!

Die Böden auf einem Rost auskühlen lassen und vorsichtig aus der Form lösen.

 Nun die kalte Creme mit dem Handmixer schaumig aufschlagen (einige Minuten!), auf die Böden auftragen, die Böden stapeln und das Törtchen rund herum mit der Creme bestreichen. Bis zum Servieren kalt stellen! Die Creme ist sehr wärmeempfindlich!


Eine weitere, gute Wahl habe ich mit dieser entzückenden Tortenplatte getroffen, oder? Erstanden habe ich dieses süße Ding bei dem Online-Shop Westwing Home & Living GmbH (klick) Wer den Shop noch nicht kennt: Zeit wird´s! Einfach unverbindlich anmelden und eintauchen ins Paradies!



Und wieder einmal war das fräulein glücklich

Tortenplatte: Westwing Home & Living
 Pfingstrosen: Mein Garten ;-)


Sonntag, 1. Juni 2014

Ein Verhör { Thailändische Erdnüsse }

Awards gegenüber bin ich ja sonst immer ein bisschen skeptisch und gelte als notorische "Oh,vielen Dank, aber nein, lieber nicht - Sagerin". Aber als mich Karin (www.lisbeths.de) vor einiger Zeit nominierte, konnte ich kaum Nein sagen. Und Karin ist es auch, die jeden Sonntag für doppelte Tatort-Spannung sorgt. Ihr Aufruf zur "Tatort-Knabberei" ist bereits legendär und so komme auch ich endlich dazu, ein Rezept für sie zu posten. 

So, und nun kommt mit! In ein düsteres Zimmer ohne Fenster, auf dem Tisch nichts außer einem Kaffee und mir gegenüber ein Cop, der mich zwar nicht gerade in Angst und Schrecken versetzt, aber dennoch versucht, meiner Blogger-Seele auf den Grund zu gehen. Für euch Leser gibt es heute passend zum Sonntag von mir diese Tatort-Knabberei! Ein paar Nüsschen, die süchtig machen und ganz und gar nicht harmlos sind.


Thailändische Erdnüsse

220 g unbehandelte, geschälte Erdnüsse in 1 EL Erdnussöl ca. 2 min. anrösten, 2 entkernte, feingehackte Chillischoten, 2 EL gehackten Knoblauch und ein kleines Stück, ebenfalls zerkleinerten Ingwer dazu geben und kurz mit anrösten. Abschließen noch 2 TL Zucker sowie 1 TL Salz dazu geben und kurz karamellisieren lassen.






1. Wann und warum hast du dich entschlossen, Bloggerin zu werden?

Mein Schatz hat mir vor etwas über zwei Jahren eine Küchenhilfe geschenkt, die Dank ihrer Schönheit einen festen Platz in unserer Küche gefunden hat. Und auf der Suche nach tollen Rezepten bin ich auf die Bloggerwelt gestoßen. Mir wurde rasch klar, dass das Bloggen und Backen meine neuen Hobbys werden würden.

2. Würdest du dich heute wieder für ein eigenes Blog entscheiden (warum)?

Na ja, eh klar, oder? Sonst gäbe es ja mein Blog gar nicht mehr!

Schon ein halbes Jahr nach meinem ersten Post wäre mir ohne mein Blog und all die lieben Menschen, die ich dadurch kennen lernen durfte, ziemlich langweilig gewesen. Und heute, fast zwei Jahre später kann ich mir mein derzeitiges Leben gar nicht mehr ohne mein Blog und all die lieben Menschen vorstellen.

3. Was würdest du an deinem Blog (nicht) ändern?

Manchmal würde ich gerne von dem lieblichen, rosa Design weg und hin zu einem etwas nüchteren, gröberen Stil. Mir gefallen australische und amerikanische Blogs sehr gut, nicht nur die Aufmachung der Blogs, sondern auch die modernere Art der Fotografie. Aber ich denke, mir gelingt es ganz gut, beides zu kombinieren, denn im Herzen bin ich nun mal ein richtiges Mädchen!

4. Woher beziehst du die Inspirationen für deinen Blog?

Meist aus anderen Blogs, aus dem täglichen Leben und aus meinen Zetteln, die sich in so gut wie jeder Schublade befinden. Ich habe nämlich wirklich überall einen Zettel und Stift deponiert, um nichts zu vergessen. Mittlerweile sind es so viele, dass mir die Ideen so schnell nicht ausgehen.

5. Mit welcher Foto-Ausrüstung machst du deine Bilder?

Ich bin ein bekennender Nikon-Fan!

6. Was ist das letzte Buch, das du gelesen hast?

Ich bin ganz verliebt in schöne Back- und Kochbücher. Und, ja ich gestehe, in alle Bücher von Charly Phillips!!! Kitsch, Herzschmerz, ein bisschen Sex und immer ein Happy End !

7. Welchen Film sollte man deiner Meinung nach unbedingt gesehen haben?

Auf jeden Fall die Rocky Horror Picture Show, Hair und Hangover.

8. Wie wichtig ist für dich Kochen und Backen – und wie lautet dein Lieblingsrezept?

Kochen und Backen gehören für mich zum Leben wie die Luft zum Atmen. Ein Lieblingsrezept habe ich nicht, weil ich ständig auf der Suche nach Neuem bin.

9. Welches war dein gelungenstes DIY-Projekt?

Ich bin nicht wirklich ein Basteltiger. Viel lieber nehme ich richtiges Werkzeug in die Hand und versuche so viel wie möglich in unserem Zuhause selbst zu gestalten und zu bauen.

10. Wenn du in deinem Leben nur noch dreimal verreisen dürftest, wohin würde die Reise gehen (und warum gerade dorthin)?

Nach Thailand, nach Tailand und nach Tailand, weil ich einfach verliebt in dieses Land bin.


11. Wie lautet dein Lebensmotto?

Kein Tag ohne Ingwer und einem guten Glas Rotwein.

 
Soviel zu mir! Und nun seid ihr dran. Hier meine hochoffiziellen Nominierungen:
 http://designbygutschi.blogspot.co.at/
 http://keksunterwegs.de/
 http://scharlyandersistanders.blogspot.co.at/
http://www.penneimtopf.com/
http://casa-del-cuore.blogspot.co.at/
http://smukketing.blogspot.co.at/
http://geschmeidige-koestlichkeiten.blogspot.co.at/
http://gutesfuerleibundseele.blogspot.co.at/
http://rotweisskariert.wordpress.com/
http://stoffmass.blogspot.co.at/
http://resisweissewelt.blogspot.co.at/
 http://home-romantik.blogspot.co.at/
 http://www.purple-moments.com/
 http://baumhausfee.blogspot.co.at/
http://strickpraxis.wordpress.com/
weil-ichs-mag.blogspot.com
 http://seelensachen.blogspot.co.at/
http://duich2012.blogspot.co.at/


 Nicht dass ihr glaubt, dies seien meine einzigen Lieblingsblogs. Aber diese lieben Menschen begleiten mich nun schon eine ganze Weile und die Liste sollte nun mal nicht unendlich lang werden! Wäre sie aber! Und ich bin wirklich nicht verärgert, wenn ihr weder Zeit noch Muse habt, diese Fragen zu beantworten!




Und wieder einmal war das fräulein glücklich

Ich kann euch gar nicht sagen, wie unendlich dankbar ich für eure lieben Worte zu meinem letzten Post bin! Und wie froh ich bin, dass ich euch habe! 


Donnerstag, 22. Mai 2014

Ich habe meinen reset button wieder gefunden { no-bake-cheesecake }

Mein Blog soll glücklich machen! Eh klar, bei dem Namen! Aber nicht immer schaut die Welt um einen herum so rosig aus. Und genau das ist der Grund, warum ich mich in letzter Zeit rar gemacht habe. Mein Vater hat uns große Sorgen bereitet und ich habe einige Zeit bei meiner Familie in Frankfurt verbracht. Aber nun zur guten Nachricht: Papa, du hast es geschafft! YEA!!!


Und auch ich komme so langsam in die Realität zurück. Ich habe mich sozusagen geresetet! Ich habe meine unendliche Müdigkeit überwunden, ich kann mich wieder meiner Arbeit und spannenden Projekten widmen. Und ich beginne wieder, in die Bloggerwelt einzutauchen. 

 

Den Anfang mache ich heute mit diesem leckeren no-bake-cheesecake im Glas. Ratz-Fatz, Rucki-Zucki, Easy-Peasy.


no bake Cheesecake im Glas

4 Stk.


3 EL Butter in einem Topf erwärmen. 150 g geröstetes Müsli zerkleinern (z.B. mit einem Nudelholz), 50 g beiseite stellen und die restlichen Krümel unter die Butter rühren.

Die Masse auf die Böden der Gläser verteilen, mit den Fingern leicht andrücken und kalt stellen.

250 g Topfen mit 250 g  Frischkäse, 1 EL Vanilleextrakt, 3 EL feinem Zucker gründlich mit dem Handmixer verrühren und die Creme halbieren. Zur einen Hälfte 3 EL Kokosraspeln, zur anderen Hälfte 50 g Himbeeren dazu geben und gut durchmixem.

Und nun wird geschichtet! Die Gläser aus dem Kühlschrank nehmen und zunächst 2 EL Kokoscreme auf den Boden geben, einige Himbeeren darauf verteilen und mit der Himbeercreme bedecken. Nun sind die Müslikrümel dran und mit einem EL Kokoscreme abschließen. Mit einer Himbeere dekorieren.



Und wieder einmal war das fräulein glücklich

Und sowas von!!!

Dienstag, 29. April 2014

Saisonende, Saisonbeginn { Baiser-Erdbeertörtchen }

Während ich so aus dem Fenster schaue und schon vom Sommer träume, werde ich unsanft und laut aus meiner Trance geholt. Schweren Schrittes passieren Menschen die Straße. Erst nach mehrmaligen hinschauen registriere ich, warum mich der Anblick an Aliens erinnert. Diese Menschen tragen Skischuhe!


Ich meine, ok, dass Wetter spielt heute nicht so mit, aber dennoch, für mich steht der Sommer vor der Tür! Alles grünt im schönsten Grün, Flieder und Blauregen zeigen sich von ihrer schönsten Seite und von Schneeglöckchen ist schon lange nichts mehr zu sehen.

Und dennoch, das alles hält so manchen nicht davon ab, die letzten Tage, an denen die Skilifte offen haben,  zum Skifahren zu nutzen. Und ich gebe zu, dass mich der Anblick Skischuh und -bekleidung tragender Menschen um diese Zeit leicht verwirrt.


Und dann erinnere ich mich an die letzten Jahre! Denn immer genau dann, wenn die letzten, nicht müde werdenden Touristen die Gondeln zum Gipfel besteigen, entdecke ich die ersten Erdbeeren. Also, nix wie los und siehe da: YES, die Erdbeersaison hat begonnen!



Erdbeer-Baiser-Törtchen (6-8 Stk.)

Den Ofen auf 125 °C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und eine Spritztüte mit Sterntülle bereit halten.

2 Eiweis (zimmerwarm) steif schlagen. 110 g feinen Zucker einrieseln lassen und weiter schlagen, bis die Masse glänzt und fest ist. Nun noch 1 TL Speisestärke über den Eischnee sieben, einen halben TL Weißweinessig hinzu fügen und sanft unterheben. Die Masse mit einer Spritztüte kreisförmig (von innen nach aussen, etwa 8 cm Durchmesser) auf das Backpapier spritzen. 1 Std. backen, den Ofen ausschalten und die süßen Teilchen eine weitere Stunde im Ofen belassen. Nun noch einen Klecks Erbeerkonfitüre in die Mitte geben, rundherum bepinseln und mit frischen Erdbeeren garnieren.


Und wenn ich ehrlich bin, ich bin froh um diesen Saisonwechsel.




Und wieder einmal war das fräulein glücklich

Törtchenplatte: casa-di-falcone



Sonntag, 20. April 2014

Happy Easter { Panna Cotta }

So ihr Lieben. Während ich bei schönstem Sonnenschein im Garten meiner Eltern faulenze (ich kann´s mir auch erlauben, hab schließlich schon einen Kuchen gebacken ;-), habe ich für euch noch ein schnelles Dessert-Rezept! Keine Ausrede also, denn einfacher geht´s wirklich nicht.


Und wenn ich ehrlich bin, ist das Rezept gar nicht von mir! Der Freund meines Töchterchens hat mir mit Rat und noch mehr Tat beiseite gestanden!


Und Dank den Formen der Firma Silikomart (Klick) löst sich die Creme wie von selbst!


Panna Cotta

1 1/2 Blatt Gelantine lt. Hersteller einweichen. 200 ml Sahne mit 2 EL Zucker aufkochen, vom Herd nehmen und die Gelantine darin auflösen. In Förmchen füllen und erkalten lassen. Dazu macht sich ein bisschen Himbeersoße ganz gut!


Und nun wünsche ich euch allen ein frohes Osterfest und hoffe, euch geht es ganauso gut wie mir! Im Kreise meiner Liebsten ein paar Tage abschalten zu können, ist einfach wunderbar!


Und wieder einmal war das fräulein glücklich

Vielen Dank nochmal an Silikomart! Eure Förmchen sind der Hit!









Donnerstag, 17. April 2014

Wenn einer eine Reise tut { Himbeertarte mit dunkler Ganache }

Während ich das hier schreibe, sitze ich mit meinem Töchterchen im Zug von München nach Frankfurt. Mein Mutterschutz (Klick) neigt sich dem Ende, nun noch ein paar Tage mit der Familie verbringen und die Seele baumeln lassen.


Auf die Frage meines Schatzes, der erst später nachkommen wird, wieviel Bargeld ich denn bräuchte, gab ich zu Antwort: Nicht viel, sind ja nur ein paar Tage.

Also haben wir uns heute Morgen gegen 6.45 Uhr auf den Weg zum nächstgelegenen Bahnhof gemacht. Für mich recht früh, auf jedenfall zu früh für ein Frühstück. Aber kein Problem, hole ich mir eben am Bahnhof eine Kleinigkeit!


Zwei Laugenstangerl, einen Kaffee und ein Mineralwasser für rund € 8,-. Nich jammern, selbst dran schuld!

Unser Zug erreicht München pünktlich , was einen Aufenthalt von etwa 45 min. zur Folge hat. Wir decken uns mit ein, zwei Zeitschriften ein...€12.80.

Ach nee! Mir ist echt ein bisschen frisch, der Wind pfeift und ich hab meinen Schal vergessen! Was ein Glück, dass es in einem  Laden für Accessoires so hübsche Tücher gibt...€ 9.80.

Endlich geht die Reise weiter, unser Zug setzt sich in Bewegung!
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So, nun noch ins deutsche Netz einloggen: Der Preis dafür bei der DB: € 5,-/pro Tag. Die Gebühr muss ich allerdings mit Kreditkarte zahlen. Dann kommt auch schon die junge, nette Frau vom Bordservice mit frischem Kaffee. Ich kann nicht widerstehen! Noch ein Wasser dazu: € 5.80.

So, nun sind wir an Nürnberg vorbei und soeben hat mein Töchterchen von sich gegeben, dass sie Hunger hat. Und wenn ich ehrlich bin, auch mir knurrt der Magen!

MeinTöchterchen holt im Speisewagen zwei Sandwiches...€ 7,80. Für vier Scheiben Toast! Auch nicht schlecht!

In Frankfurt angekommen, geht´s mit der U-Bahn weiter. Der Preis ist natürlich im Bahnticket nicht inkludiert. Aber was soll´s! Ein bisschen Kleingeld hab ich ja noch übrig!


Himbeertarte mit dunkler Ganache (Durchmesser ca. 24 cm)

Die gab´s als Abschieds-Leckerei für´s Töchterchen!

125 g Butter in kleine Würfel schneiden und für kurze Zeit im Frosti zwischenlagern. 250 g Mehl in eine Rührschüsselsieben und mit 45 g Zucker und einer Prise Salz mischen. Nun die kalte Butter dazugeben und die Küchenhilfe lieb bitten, alles recht schnell zu einer krümeligen Masse zu verarbeiten. 3-4 EL Eiswasser hinzu geben und rasch zu einem Teig vermischen, zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie verpackt für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank.

Den Ofen auf 180 °C vorheizen.
Eine Tarteform mit Butter einfetten und mit Mehl bestäuben. Den Teig etwa 5 mm dick auf einer bemehlten Fläche ausrollen und in die Form geben. Sanft andrücken, den überschüssigen Teig über dem Rand abtrennen, einige Male am Boden einstechen und für ca 35 min blind backen. Hierfür lege ich einfach Backpapier auf den Teig und fülle Reis in die Mulde.


Himbeerfüllung

300 g TK Himbeeren mit einem EL Speisestärke in einem Topf kurz köcheln und beiseite stellen.

 Ganache

Während die Tarte im Ofen ist, 200 ml Sahne stark erhitzen, vom Herd nehmen und 400 g dunkle, kleingehackte Kuverture sowie einen EL Butter dazugeben, einige Minuten abgedeckt zur Seite stellen und dann glatt rühren.

Ist die Tarte fertig, den Boden mit einer dünnen Schicht Ganache bedecken und kühl stellen.

Wenn die Schokocreme schön fest ist, die Himbeeren einfüllen. Abermals kühl stellen. Nun noch den Rest der Ganache auf die Himbeeren geben und bis zum Verzehr kalt lagern.


 So, endlich Zuhause! Schon am zweiten Tag bin ich pleite und trinke ein Gläschen mit meinem letzten Geld auf die Erfindung der Geldautomaten!



Und wieder einmal war das fräulein glücklich