Donnerstag, 22. Januar 2015

Liebe Besucher { Vanilletörtchen }

Also, da soll noch einer sagen, Internetbekanntschaften wären so eine Sache. Ich hab´s getestet und muss sagen, es war spannend, höchst amüsant, völlig entspannt und ich würde es jederzeit wieder tun! Und ich denke, dass sich eine lang anhaltende Beziehung entwickeln könnte.

Ich hatte am Wochenende die Gewinner meiner Verlosung (Klick) zu Besuch. So viele Blind Dates auf einmal! Hätte ja auch schief gehen können! Ist es aber nicht. Ganz im Gegenteil. Wir haben gebacken, gegessen, gebacken, gegessen, und dann? Na ja, gebacken und gegessen. Dazwischen war genug Zeit, angeregte Gespräche zu führen, viel zu Lachen, gemeinsam zu Philosophieren und zu Fotografieren. Einzig mein Schlaf kam ein wenig zu kurz. Aber das ist nun wirklich halb so schlimm und tatsächlich meine eigene Schuld.


Und da nun mal der Gast König ist, haben wir das gebacken, was gewünscht wurde.

Laura (Sweet Laura) und Renate (Gutes für Leib & Seele) hatten es auf meine Buchteln mit Granten abgesehen (das Rezept gibt es hier) und Jutta (http://designbygutschi.blogspot.co.at/) wollte gerne eines meiner Törtchen backen. Na dann, aber gerne doch!


Vanilletörtchen

Den Ofen auf 180°C Ober-Unterhitze vorheizen. Drei Backformen (Durchmesser 15cm) einfetten und mit Mehl bestäuben.

4 Eier trennen. Das Eiweiß steif schlagen und beiseite stellen. Das Eigelb mit 160 g Zucker und einem EL Vanillezucker cremig rühren. 100 ml Wasser, 100 ml  neutrales Öl (z.B. Rapsöl) sowie zwei EL Vanilleextrakt unterrühren. 200 g Mehl mit einem Päckchen Backpulver vermengen, über die Masse sieben und einarbeiten. Nun noch den Eischnee sanft unterheben, den Teig dritteln und in die Formen geben. Etwa 20 min. (Stäbchenprobe) backen, auskühlen lassen und aus den Formen lösen.

Frosting

150 g dunkle Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen. 300 g warme Butter mit 150 g Puderzucker schaumig schlagen und die geschmolzene Schokolade unterrühren. Abkühlen lassen.

Auf jeden Boden zwei - drei EL Creme geben und glatt streichen, aufeinander stapeln und das Törtchen rundherum mit dem Frosting verkleiden.

Wer mag, hübscht es noch mit gehobelter Schokolade und Pistazien auf.




Und wieder einmal war das fräulein glücklich

Vielen Dank liebe Renate, Jutta und Laura für das tolle Wochenende! Es schreit nach Wiederholung ;-)



Samstag, 10. Januar 2015

Aus dem Winterschlaf erwacht { Blätterteig mit Blutorangen }

Upps! Schon seit über zwei Wochen habe ich mich nicht mehr blicken lassen. So was aber auch!

Wo ich war? Hier. Ich befand mich im Social-Media-Winterschlaf. Auf allen Kanälen sozusagen. Zwei Wochen kein Facebook, keine Blogs, kein Instagram. Fazit? Keines! Mir ging es weder besser noch schlechter, außer dass ich euch wirklich vermisst habe. Aber abgelenkt durch die Feiertage kam mir die Zeit gar nicht so lange vor.


Aber was heißt heutzutage eigentlich "eine lange Zeit"?

Ich finde, man sollte neue Zeitrechnungen erstellen. Zum Beispiel Instagram. Da entsprechen 60 Minuten gefühlte drei bis fünf Stunden. Ähnlich sieht es auf Facebook aus. Sortiere ich meine Nachrichten nach Neuigkeiten, scrolle ich mich durch ein paar Tage, während meine Finger dabei fast wund werden. Und ruck zuck werden aus zwei Wochen Monate.


Außerdem hätte ich gar nicht gewusst, was ich bloggen sollte. Leicht übersättigt nach der Weihnachtszeit war mir nicht nach Torten oder üppige Kuchen. Keine Sahne, Buttercreme oder Schokolade. Und mir war auch nicht nach viel Arbeit, die hatten wir wohl alle erstmal genug. Und so hat es eine Weile gedauert, bis mir mal wieder nach Süßem war. Obwohl, so süß sind diese Teilchen gar nicht. Und für mich das beste: Sie schmecken nicht nach Weihnachten. Vielleicht ein bisschen nach Winter, aber auch nur wegen der Orangen. Und sie machen so gut wie keine Arbeit. Na ja, vielleicht ein bisschen, aber auch nur wegen der Orangen!


Blätterteig-Schnitten mit Blutorangen

1,5 kg Blutorangen schälen, die Filets heraus schneiden und gut abtropfen lassen. Eine Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal aufrollen und in vier gleichgroße Rechtecke schneiden. Den Teig mit etwas Paniermehl bestreuen und mit dem Filets belegen. Dabei einen etwa 2cm breiten Rand frei lassen und diesen mit einem verquirlten Ei bestreichen. Nun nur noch lt. Hersteller backen, abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.




Und wieder einmal war das fräulein glücklich

Alles in allem muss ich zugeben, dass mir die netzfreie fräulein-glücklich-Zeit zwar mal ganz gut getan hat, aber das ist beim besten Willen keine Dauerlösung. Und ohne euch schon gar nicht! 

Montag, 22. Dezember 2014

Alle Jahre wieder... { Schoko-Rum-Kokos-Törtchen }

...dreht sich in der Weihnachtszeit alles um das weiße Gold. Egal ob beim Bäcker, im Supermarkt, bei einem Glas Wein im Gasthaus oder einfach nur auf der Straße. In kleinen Gruppen steht man zusammen und hat nur das eine Thema: Wann kommt wohl endlich der Schnee? 


Man erwartet mit Spannung die nächsten Wettervorhersagen, man diskutiert, ob es kalt genug sein wird, so dass man zumindest für künstlichen Schnee sorgen kann. Ich sehe meine Nachbarn bereits am frühen Morgen mit hohen Erwartungen auf ihren Balkonen stehen, mit Sorgen in den Augen den Blick gen Berggipfel gerichtet.


Meine alljährliche Verzweiflung schaut dagegen ganz anders aus. Mir vergeht die Vorweihnachtszeit zu schnell, ich habe viel Arbeit und komme zu nichts!

Mir fehlen noch immer ein paar Geschenke, ich muss doch tatsächlich noch ein paar Kekse backen und starre ganz vorwurfsvoll unsere nette Postbotin an, weil ich noch immer auf eine Bestellung warte.


Zum Bloggen komme ich schon gar nicht mehr, geschweige denn, dass ich auf Insta oder facebook auf dem neusten Stand wäre. Aber nicht so schlimm, denn schließlich gibt es viele von euch, die auch das noch easy peasy ganz nebenbei erledigen.

Dieses Törtchen habe ich für den Adventskalender der lieben Jenni (Klick http://www.monsieurmuffin.de/) gebacken. Wer noch nicht bei ihr vorbei geschaut hat, sollte das recht bald tun und nachträglich alle Türchen öffnen, denn sie hat viele liebe Bloggerfreunde zusammen gebracht und jeden Tag im Dezember einen wundervollen Post veröffentlicht. Das Rezept für mein Törtchen findet ihr heute, also als Türchen Nr. 22.




Und wieder einmal war das fräulein glücklich

Mit diesem Törtchen verabschiede ich mich für dieses Jahr. Ich wünsche euch allen eine besinnliche Weihnachtszeit und einen bomben Start in das neue Jahr!


Mittwoch, 10. Dezember 2014

Keksbackfaulheit { Walnuss-Karamell-Tarte }

Ich bin infiziert. Ich leide an akuter Keksbackfaulheit. Also ich weiß auch nicht, ob diese Krankheit heilbar ist, zunächst sollte ich wohl der Ursache auf den Grund gehen.


 Jetzt weiß ich´s! Ich bin nicht in Weihnachtsstimmung. Vielleicht, weil ich noch immer unseren Urlaub (inkl. Sonne, Strand und Wärme) im Kopf habe. Aber das war in früheren Jahre auch nicht anders. Oder aber, dass wir Dank unseres Urlaubs in Arbeit versinken und mir zu fast nichts Zeit bleibt. Auch das wäre jedoch nichts Neues. Oder es liegt am fehlenden Schnee...auch eine blöde Ausrede, als hätten wir die letzten Jahre zu dieser Zeit mehr davon gehabt!



Aber egal, Tatsache ist, dass es bei uns keine Kekse gibt! Und da hab ich mir so gedacht, ich werfe einfach alle meine Lieblingszutaten und alle Kalorien zusammen. Geht eindeutig schneller und schmeckt auch nicht so schlecht.



Walnuss-Karamell-Tarte

Tarteboden

120 g kalte Butter in kleine Würfel schneiden und im Kühlschrank zwischenlagern. In eine Rührschüssel 100 g Mehl sieben, mit 100 g geriebenen Walnüssen und 1 EL Zucker vermischen, die Butter hinzugeben und zügig mit der Mehlmischung vermengen. Der krümeligen Masse 60 ml kalte Buttermilch hinzufügen und schnell unter die Masse kneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und über Nacht im Kühlschrank chillen lassen.

Den Ofen auf 180 °C Ober-und Unterhitze vorheizen.

Den Teig auf einer bemehlten Fläche etwa 6 mm dick ausrollen, vorsichtig in die Tarteform legen und die Ränder abtrennen. Die Menge reicht auch für eine runde Form. Den Boden mit einem Backpapier auslegen, Reis oder getrocknete Hülsenfrüchte einfüllen und für ca. 35 min. blind backen und abkühlen lasssen.

100 g Walnusskerne grob zerkleinern, eine Hälfte beiseite stellen und den Rest auf dem Tarteboden verteilen. 

Karamellfüllung

150 ml Sahne erwärmen. 180 g Zucker und eine Prise Salz mit einem 3 EL Wasser in einem Topf verrühren und so lange erhitzen, bis die Masse eine schöne, braune Farbe angenommen hat. Nun die noch warme Sahne sowie 45 g Butter dazu geben und gut verrühren. Das Karamell noch warm gleichmäßig auf dem Boden verteilen und die Tarte kühl stellen, bis das Karamell vollständig abgekühlt ist.

Schokoganache

Ist die Tarte abgekühlt, 200 ml Sahne, 40 ml Walnusslikör und einen EL Butter stark erhitzen, vom Herd nehmen und 400 g dunkle, kleingehackte Kuverture dazugeben, einige Minuten abgedeckt zur Seite stellen und dann glatt rühren.

Die Tarte mit der Ganache bedecken und bis zum Verzehr kühl, aber nicht zu kalt stellen. Die Ganache braucht ein paar Stündchen, bis sie schnittfest ist.

Habt ihr noch ein bisschen Ganache übrig? Im Kühlschrank lagern, kleine Kügelchen formen und in Kakao wälzen...Pralinen zum dahinschmelzen!



Das einzige Problem wird sein, dass diese Tarte an Weihnachten nicht mehr da sein wird. Obwohl, das war eigentlich mit den Keksen auch nie anders!




Und wieder einmal war das fräulein glücklich



Montag, 1. Dezember 2014

And the Winner is... { Lebkuchentörtchen }

Das Los hat entschieden. Und das gleich zwei mal. Zum einem hat dieses Lebkuchentörtchen den ersten Preis im "Was backe ich zum ersten Advent" gewonnen. Und was ein Glück. Ist aber auch sowas von lecker!


Ok, ich habe meinen Liebsten natürlich auch nicht so viel Auswahlmöglichkeiten gegeben. Sie konnten abstimmen zwischen Lebkuchencrumble, Lebkuchencupcakes und diesem Lebkuchentörtchen. Ihr merkt schon, ich steh auf Lebkuchen. Aber ich schwör, ich habe alle bekehren können und zu den größten Lebkuchenfans ever, ever, ever gemacht!



Lebkuchentörtchen


Baiser

Den Ofen auf 75°C Ober-und Unterhitze vorheizen.

2 Eiweis mit einer Prise Salz und einer Prise Lebkuchengewürz schaumig aufmixen, 125 g  feinen Zucker einrieseln lassen und steif schlagen. Mit Hilfe einer Spritztülle kleine Tuffs auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche spritzen, 1 Std. backen und im Ofen abkühlen lassen.


Frosting

75 g dunkle Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen. 150 g warme Butter mit 75 g Puderzucker und einem halben TL Lebkuchengewürz schaumig schlagen und die geschmolzene Schokolade unterrühren. Abkühlen lassen.


Törtchen

Den Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Drei kleine Springformen (15 cm) mit Backpapier auskleiden.

130 g Lebkuchen im Blender zerkleinern. 3 EL Butter erhitzen und den Lebkuchen unterrühren. Die Masse in eine der Springformen füllen, fest andrücken und im Kühlschrank erkalten und fest werden lasen.

100 ml Sahne und einen kräftigen Schuss Rum erhitzen, von der Herdplatte nehmen, 100 g dunkle, zerkleinerte Kuvertüre dazu geben, eine Weile ruhen lassen und glatt rühren.

Die Küchenhilfe darum bitten, 125 g zimmerwarme Butter mit 150 g Zucker schaumig zu schlagen und dann die Sahne-Schoko-Mischung unterrühren.

2 verquirlte Eier nach und nach dazu geben.

130 g Mehl, einen TL Backpulver, eine Prise Salz, ein TL Lebkuchengewürz und einen EL Kakao mischen, sieben und locker unter die Masse heben.

Den Teig auf die verbliebenen zwei Formen verteilen und ca. 30 - 35 min. backen (Stäbchenprobe!) Auskühlen lassen und aus der Form lösen.

Nun die Creme für das Frosting schaumig aufschlagen, den Lebkuchenboden aus der Form befreien und damit bestreichen. Einen Boden auflegen und ebenfalls bestreichen. Den zweiten Boden drauf, rundherum mit der Creme einkleiden und mit den Baisertuffs dekorieren.


Und dann wäre da noch meine Verlosung: Ein Wochenende hier bei mir im Zillertal. Und weil doch schließlich Weihnachten vor der Tür steht hab ich mir überlegt, noch einen dritten Platz zu verlosen. Und hier nun die glücklichen Gewinner, die alle unter Aufsicht meiner Familie und Freunden (im Lebkuchenrausch) aus dem Lostopf gezogen wurden. Ich freue mich so, euch schon bald persönlich kennen zu lernen:


WOW ... WOW ... WOW ...
was für ein schöner Gewinn ...
Als Kind war ich oft im Zillertal ... kann mich aber kaum noch daran erinnern ...
Also dringend Zeit für eine Auffrischung ...

Was ich backen will?! ... ALLES ... reicht dafür ein Wochenende ... oder soll ich länger bleiben ;-)

Herzliche Grüße
Jutta

Hallo liebes Fräulein Glücklich,
da ich noch nie im Zillertal war würde ich mich über ein Besuch bei dir zu Hause sehr freuen. Natürlich auch um dich einmal persönlich kennen zu lernen :)
Am liebsten würde ich dieses tolle Tiramisu Törtchen mit dir nachbacken!!! 
Liebe Grüße, Sara


Mein liebes Fräulein, da hast du dir aber was schönes ausgedacht!! Ich würde sehr, sehr gerne mit dir/euch ein tolles Wochenende verbringen :-)
Da ich ja ein großer "Granggl-Fan" bin, würde ich gerne das Zitronen-Törtchen mit der Preiselbeer-Mascarpone und die Buchteln machen. 
Hab´s auch gleich noch auf FB geteilt....und hoffe, dass mir das Glück hold ist ;-) !
Alles Liebe, Renate

So ihr Lieben, alles andere klären wir dann per Mail. Ich melde mich in den kommenden Tagen.

Alle anderen bitte nicht traurig sein, vielleicht klappt´s ja beim nächsten Mal.


Und nun werde ich wohl mit der eigentlichen Weihnachtsbäckerei starten. Ich denke, Lebkuchen darf da nicht fehlen, oder?



Und wieder einmal war das fräulein glücklich



Samstag, 22. November 2014

Da hilft nur Schokolade { Schokocupcakes }

So, nun bin ich zurück! Na ja, sagen wir mal der Großteil von mir. 25 % meiner Weisheit habe ich in Thailand gelassen (thailändische Zahnärzte sind wirklich nett und echt günstig!), mein Geist schwebt noch über Asien (ich kann eben das Träumen nicht lassen), aber mein Körper ist eindeutig wieder angekommen.

Ich vermisse das grüne Laos (ich schwör, ich habe noch nie in meinem Leben so viele Grüntöne gesehen). Mir ist zu kalt, auch wenn die Heizung auf vollen Touren läuft. Mir fehlt das Meer, da kann ich noch so oft die Wanne voll laufen lassen. Dann wäre da noch die Sonne, die ich leider nicht simulieren kann (vielleicht sollte ich mir eine Halogenlampe ins Gesicht leuchten lassen). Und ich vermisse den Lärm und die schlechte Luft Bangkoks. Um das ganze auf den Punkt zu bringen: Ich hätte kein Problem, sofort wieder in den Flieger zu steigen. 


Da hilft tatsächlich nur eins: Schokolade! Auch gerne überdosiert.


Schokocupcakes mit Schokofrosting (8-10 Stk.)

Frosting

30 g Kakao in 100 ml Sahne einrühren und mit 40 g Butter in einem Topf erhitzen und vom Herd nehmen. 200 g dunkle, zerkleinerte Kuvertüre dazu geben, abgedeckt einige Minuten beiseite stellen, dann glatt rühren und im Kühlschrank erkalten lassen.100 g Puderzucker über die Schokocreme sieben und die Masse mit der Küchenmaschine mehrere Minuten aufschlagen.

Cupcakes

Den Ofen auf 175°C Ober-Unterhitze vorheizen.

4 Eier, eine Prise Salz und 100 g Zucker mit der Küchenmaschine auf höchster Geschwindigkeit aufmixen, bis sich die Masse vervierfacht hat. Derweil 50 g Butter schmelzen lassen und 50 g Kakao in zwei EL Milch glatt rühren. 90 g Mehl und 20 g Speisestärke vermischen und über die Eimasse sieben. Die Butter und den Kakao hinzufügen und alles vorsichtig  vermengen. Den Teig in Förmchen geben und ca. 20 Minuten backen (Stäbchenprobe!).

Sind die Cupcakes abgekühlt, mit einer Spritztülle die Creme auf die Küchlein spitzen und mit Kokosflocken bestreuen.


Und nun werde ich mich auf die Couch legen, einen Cupcake essen und schon bald einschlafen. Denn mein Geist, der ja schließlich noch in Asien verweilt, weigert sich strickt, der europäischen Zeit zu folgen. Das nennt man wohl Jetlag!




Und wieder einmal war das fräulein glücklich

Ein paar Tage habt ihr noch Zeit, ins Lostöpfchen zu hüpfen: Hier geht´s lang: Klick






Dienstag, 18. November 2014

Verlosung { ein Wochenende mit mir im Zillertal }

Oje, oje, oje! Attention, Attention, Attention! Hier kommt eine dringende Durchsage an alle, die an meiner Verlosung teilnehmen möchten.



Beim Durchlesen eurer Kommentare und Mails habe ich bemerkt, dass nicht alle Einträge von euch erschienen sind. Bitte schaut nochmal nach (Klick), ob euer Kommentar veröffentlicht wurde. Die Frist habe ich bis zum 23.11.2014 verlängert.

Bis dahin sende ich euch ganz liebe Grüße aus dem Paradies.



Und wieder einmal war das fräulein glücklich




Mittwoch, 22. Oktober 2014

Verlosung { ein Wochenende mit mir im Zillertal }

So ihr Lieben. Jetzt aber mal echt! Ich möchte euch danken und dann? So viel liebe Worte, dass es mir die Sprache verschlägt! Tja, dann eben anders.

Ich bin dann nämlich mal weg! Doch bevor ich mich heute für die kommenden vier Wochen von euch verabschiede, möchte ich euch mit einer Verlosung danken. Und zu gewinnen gibt es ein paar Tage hier bei mir Zillertal. Ich möchte mit zweien von euch ein Wochenende lang backen, fotografieren, Spaß haben und euch kennen lernen.


Genauer gesagt, zwei von euch, gerne auch mit einer Begleitung, seid in einer unserer Ferienwohnungen untergebracht. Die zwei Doppelzimmer haben beide Dusche und WC und eine kleine Küche gibt es auch. Angereist wird am  Donnerstag, den 15. Januar, am Freitag möchte ich mit euch backen und am Samstag gibt es einen kleinen Fotokurs mit mir und meinem Schatz. Am Sonntag geht´s dann für euch wieder nach Hause. Für An- und Abreise sowie Verpflegung müsst ihr selbst aufkommen.

 Was ihr tun müsst, um vom 15. - 18. Januar mit dabei zu sein?

Na ja, ihr solltet Leser meines Blogs sein und/oder meine fb-Seite liken. Ihr müsst euch sicher sein, dass ihr Zeit und Lust habt. Und dann hinterlasst einfach bis zum  25. November 2014 einen Kommentar unter diesem Post und verratet mir, welches meiner Rezepte ihr am liebsten nachbacken würdet. Das war auch schon alles. Wer meinen fb-Eintag (Klick) teilt, hat gleich die doppelte Chance. Ach ja, bevor ich es vergesse: Teilnehmen darf jeder, allerdings solltet ihr über 18 Jahre sein. Und das war auch schon alles! Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen und eine Barablöse nicht möglich.

Die Gewinner dürfen gerne eine Begleitung mitnehmen, vielleicht möchte ja euer Schatz ein paar Tage Ski fahren ;-)

So, und ich gehe jetzt mal Koffer packen! fräulein glücklich goes Asien!





Und wieder einmal war das fräulein glücklich

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Heute werde ich mal persönlich { Schoko-Walnuss-Feigen-Törtchen }

Ihr, meine liebsten Leser, wisst ja, dass ich in meinen Posts selten persönlich werde. Heute aber möchte ich euch einmal so von du zu du ansprechen.

Als ich vor gut zwei Jahren angefangen habe, dieses Blog zu schreiben, hätte ich niemals damit gerechnet, dass so viele liebe Menschen Interesse daran finden könnten. Und täglich grüßt mich das Murmeltier, wenn ich meine Mails lese oder aber einen Blick auf die Statistiken werfe. Ich kann es einfach nicht glauben!


Ich bin gerührt, manchmal ein bisschen verwirrt, ich bin auch ein bisschen stolz und ich bin GLÜCKLICH! Wer hätte das gedacht, dass der Name meines Blogs so treffend ist! Ihr macht mich glücklich.


Ich möchte euch heute einmal von Herzen danken! Ihr seid tatsächlich die tollsten Leser, die ich mir wünschen könnte. Ihr findet immer wieder so liebe Worte, dass mir ab und an Tränchen in den Augen stehen und ihr zaubert mir immer ein Lächeln auf die Lippen. Ihr sorgt dafür, dass mir nicht langweilig wird und dass meine Küchenhilfe genügend Arbeit hat. Dass sich mein Ofen nicht vernachlässigt fühlt und dass mein Schatz und ich (und ein paar Freunde von uns ;-) ein paar mehr Kilos auf die Waage bringen als noch vor zwei Jahren.


Apropos Kilos, ihr sollt ja auch nicht zu kurz kommen! Hier das Rezept für dieses sündhaft gute Törtchen:

Schoko - Walnuss - Feigen - Törtchen

Am Vortag die Schokoladensahne herstellen und über Nacht kühl stellen.

Hierfür 250 ml Sahne mit einem EL Butter und 4 TL löslichem Kaffee stark erhitzen und vom Herd nehmen, 200 g dunkle, gehackte Kuvertüre hinzufügen, einige Minuten abgedeckt beiseite stellen und dann die Masse glatt rühren.

Und nun wird Kuchen gebacken!

Den Ofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Drei Spingformen (15 cm) einfetten.

4 Eier trennen, dass Eiweiß mit einer Prise Salz und 1 1/2 TL Backpulver steifschlagen und beiseite stellen.

Das Eigelb mit 200 g Zucker cremig aufschlagen und einen EL Vanilleextrakt einrühren. 200 g geriebene Walnüsse, 50 g Kakao sowie das geschlagene Eiweiß vorsichtig unterheben und ca. 20 backen (Stäbchenprobe). Die Böden aus der Form stürzen und abkühlen lassen.

Einige Feigen in Scheiben schneiden. Und nun wird gestapelt. Den untersten Boden mit etwas Walnusslikör beträufeln, mit 2 EL  Schokosahne bestreichen, einige Scheiben Feigen darauf verteilen und nochmal ein wenig von der Sahne auftragen, den zweiten Boden auflegen und die Prozedur wiederholen. Dritter Boden drauf, alles nochmal und abschließend das Törtchen rundherum mit der restlichen Sahne verkleiden. Die leckerste Deko: Einige in Spalten geschnittene Feigen sowie einige Walnusskerne.


Und ihr seid es auch, die dafür sorgen, dass ich mir nicht mehr vorstellen kann, wie das Leben so ohne Blog wohl wäre. Also, lange Rede, kurzer Sinn: Ihr seid die Besten! Ich bin verliebt in euch und ich möchte nicht mehr ohne euch sein!



Und wieder einmal war das fräulein glücklich

Dienstag, 7. Oktober 2014

Bin ich jetzt ein Herbstkind oder was { Apfel-Cranberry-Galettes }

Dass ich eigentlich ein Sommerkind bin, erwähne ich nun wirklich nicht zum erstem Mal. In diesem Jahr bin ich jedoch lieber ein Herbstkind. Wir haben in der letzten Zeit mehr gegrillt als im gesamten August, wir verbringen mehr Zeit auf der Terrasse und im Garten als in den letzten Monaten und meine Stimmung war diesen Sommer nie so gut wie jetzt im Herbst. Tja, man sollte sich eben nie in Schubladen stecken und das Wetter schon gar nicht, es kommt ja eh immer anders als man denkt.


Aber dennoch, spätestens wenn die Tage ratzfatz kürzer werden, der Garten einen Haufen Arbeit macht (man weiß ja nie, wann der erste Schnee kommt) und unsere Äpfel reif sind wird mir bewusst, dass nun die gemütliche Zeit ins Haus steht. Und was gibt es da schöneres, als wenn das ganze Haus nach warmen Obst, Zimt und Zucker riecht?


Mürbeteig (für 8 - 12 Galettes)

Meine Galettes sind recht klein und handlich. Man könnte natürlich auch größere Exemplare machen.

225 g kalte Butter in kleine Würfel schneiden und im Kühlschrank zwischenlagern. In eine Rührschüssel 300 g Mehl sieben und mit 2 EL Zucker vermischen. Die Butter hinzugeben und zügig mit der Mehlmischung vermengen. Der krümeligen Masse 125 ml Buttermilch hinzufügen und schnell zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und eine Stunde im Kühlschrank chillen lassen


Fruchtfüllung

2-3 Äpfel schälen (oder auch nicht), zerkleinern und mit 100 g getrockneten Cranberries, 1 EL Zucker, 1 TL Zimt, 3 EL Zitronensaft einige Minuten bei schwacher Hitzt köcheln lassen.

Den Ofen auf 190 °C Ober-und Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

 Den Teig ausrollen und gleichgroße Kreise ausstechen. In die Mitte jedes Kreises 1-2 EL Fruchtfüllung geben und die Ränder rund herum einklappen. 1 Ei verquirlen und die Galettes damit einstreichen. Wer mag, kann noch ein paar gehobelte Mandeln darüber streuen.

Ca. 20 min. backen, auskühlen lassen oder lauwarm auf den Tisch damit.
Wenn man größere Galettes oder gar nur eine macht, verlängert sich die Backzeit entsprechend. Der Rand sollte leicht braun sein.


Also, von mir aus kann sich der Oktober ruhig weiterhin als August ausgeben, damit hätte ich tatsächlich kein Problem. 



Und wieder einmal war das fräulein glücklich

Heute möchte ich mal wieder all meine neuen Leser begrüßen. Ihr seid der Hit! Und allen anderen, die mir nun schon seit zwei Jahren treu geblieben sind, danke ich ganz herzlich. Ohne euch wäre mein Leben nur noch halb so schön!

Donnerstag, 25. September 2014

Wer hätte das gedacht { Zitronentörtchen mit Preiselbeer-Mascarponecreme }

Wer auch immer von euch mir auch auf Instagram oder Facebook folgt, der hat wohl etwas anderes erwartet! Aber nein, es gibt heute keinen harmlosen Joghurt mit Beeren (hello Down Under ;-), auch keine leichte Creme als Nachspeise! Nein, heute gibt es dieses fulminante Zitronentörtchen und dazu meine neuen Freunde, die Preiselbeeren, die ganz unscheniert in Mascarpone baden.

 

Und weil ich ganz ehrlich gesagt leider überhaupt keine Zeit habe und mir tatsächlich so gar keine Geschichte einfällt, spechen heute Bilder mehr als Worte.

 Zitronentörtchen (Durchmesser ca.15 cm)

Den Ofen auf 180 °C Ober-Unterhitze vorheizen. Drei kleine Springformen einfetten und leicht mit Mehl bestäuben.

3 Eier trennen, das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen, 75 g Zucker einrieseln lassen und weiter schlagen, bis die Masse schön glänzt. Den Eischnee beiseite stellen und das Eigelb mit 75 g Zucker cremig rühren und den Saft einer Zitrone (ca. 6 EL) dazu geben. 100 g Mehl, 40 g Maisstärke und einen TL Backpulver mischen, über das Eigelb sieben und sanft unterrühren. Nun noch den Eischnee vorsichtig unterheben, die Masse auf die Formen verteilen und 15 - 17 min. backen (Stäbchenprobe).

500 g Masacarpone mit 4 EL Granten (Klick)  glatt rühren.

Sind die Böden abgekühlt, zunächst jeden Boden mit je einem EL Granten bestreichen. Die unteren Böden bekommen noch eine kuschlige Mascarpone-Granten-Decke und dann wird gestapelt. Nun das Törtchen mit der Creme ummanteln und abschließend einige EL Ganten als Krönchen auf dem süßen Ding verteilen.




Ach so! Warum ich keine Zeit habe und so einfallslos bin? Ganz einfach, wenn ich mich jetzt nicht total beeile und mir ein Stück von diesem Törtchen hole, wird nix mehr da sein. Und das ist leider auch das einzige, an das ich gerade denken kann.


Und wieder einmal war das fräulein glücklich



Mittwoch, 17. September 2014

Das Land der Jäger und Sammler { Buchteln mit Granten }

Wie die meisten von euch wissen, bin ich als Stadtkind vor mehr als fünfzehn Jahren ins schöne Land Tirol gezogen. Und bis heute muss ich über so manches schmulzeln.

Das Land der Wienerschnitzel und Germteig-Köstlichkeiten. Aber vor allem ein Land, in dem man auch bei starkem Regen in die Moosbeeren und in die Preiselbeeren geht, in dem Pilze gesammelt werden, als gebe es kein Morgen. Und in keinem anderen Land habe ich je so viele Geweihe an Wänden gutbürgerlicher Gasthäuser gesehen, natürlich alle vom Wirt selbst erlegt. Und was die Küche angeht, nun ja, hier werden so gut wie alle Leidenschaften vereint. Die gesammelten Granten (Preiselbeeren) werden eingekocht, das erlegte Wild zubereitet, als Nachtisch ein paar Buchteln, gefüllt mit Marillenkonfitüre auf Vanillesoße und schon sind die meisten Tiroler glücklich. 
 

Und nun wieder zurück zu mir: Ich begebe mich nicht in Lebensgefahr, diese Früchtchen zu ernten, ich kaufe sie beim Obsthändler oder aber gebe unserem Freund die Worte mit auf dem Weg: "Möchtest du ein paar Buchteln, dann bring mir einfach ein Kilo mit!"

Ich mag kein Wiener Schnitzel und kein Wild, aber ich mag Granten. Ich mag Buchteln, aber ohne Vanillesoße und Marillen gibt es keine mehr.


Eingemachte Granten (3 Gläser)

1 kg Preiselbeeren in ein Sieb geben und gründlich schwimmend in Wasser waschen. So werden wir beim Verlesen der Früchtchen nicht zu Aschenputtel, denn die überreifen Beeren sinken zu Boden und wir schöpfen nur die guten von oben ab. 300 ml Rotwein mit 500 g Zucker in einem großen Topf 15 min. sprudelnd kochen. Die Preiselbeeren sowie den Saft einer Zitrone hinzugeben und weitere 10 min. sanft köcheln, gelegentlich vorsichtig umrühren. In sterile Gläser füllen und noch heiß verschließen.



Buchteln

350 g Mehl mit 3 EL Zucker und einer Prise Salz vermengen, in eine Rührschüssel geben und eine Mulde formen. 175 ml Milch erwärmen und 50 g Butter darin schmelzen. Ist die Milch nur noch lauwarm, in die Mulde geben und 20 g frische Hefe hinein bröseln. Ein verquirltes Ei einrühren und den Teig solange kneten, bis er geschmeidig ist und sich vom Rand der Schüssel löst. Die Masse nun abgedeckt 1 Stunde gehen lassen. Nun den Teig ausrollen und 12 gleichgroße Kreise ausstechen, jeden mit einem TL Granten füllen und gut verschießen. Die Knödel nebeneinander in eine gebutterte Form geben und nochmals 1 Stunde gehen lassen. Mit zerlassener Butter bepinseln und im vorgeheizten Ofen bei 180°C 25 - 30 min. backen.


Also ihr seht schon, ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt: Buchteln mit Granten gefüllt und dazu? Noch ein paar Granten.




Und wieder einmal war das fräulein glücklich