Montag, 8. September 2014

17 auf einen Streich

Mit meinen facebook- und Instagram-Lesern habe ich ja meinen Stolz ja schon geteilt. Und nun wird es Zeit, auch meine Rezepte mit euch zu teilen.

Vor etlichen Wochen bekam ich die Anfrage von der Supermarktkette MPREIS, ob ich nicht Interesse hätte, die Rezeptgestaltung für das neue, dreimal jährlich erscheinende Heft "Rezept des moMents" zur Verfügung zu stellen. Eh klar, dass ich JA gesagt habe, oder? Dieses tiroler Unternehmen ist in Österreich recht weit verbreitet und bekannt dafür, ein großes Angebot an frischen, regionalen Produkten anzubieten und gehört tatsächlich zu meinen liebsten Geschäften, wenn es um den täglichen Einkauf geht.

Also wurden zunächst die Rezepte entwickelt und dann zwei Tage lang im Team gekocht, gebacken und gebraten was das Zeug hielt, angerichtet, fotografiert und natürlich auch gegessen.

Und das ist dabei raus gekommen!


Also ganz ehrlich: Ich finde, es ist toll geworden. Auch wenn ich ausnahmsweise mal nicht selbst zur Kamera gegriffen habe und auch beim Anrichten der Speisen mich voll und ganz auf das Team verlassen habe, freue ich mich wie Bolle über das Ergebnis.



Und wieder einmal war das fräulein glücklich

Alle Bilder: WEST.FOTOSTUDIO M. Egitz und D. Steinbacher
Redaktion: Gudrun Pechtl (Chefredakteurin)
Setting: Simone Höllbacher, Stephanie Schumacher-Scharfetter

Vielen Dank nochmal an euch, ihr seid ein tolles Team



Freitag, 5. September 2014

Lieber Besuch { Eistörtchen }


Mein Bruder: "Die Pancakes müssen wir auch mal machen, frag doch mal Tante Silke nach dem Rezept!" Mein Neffe: "Mensch Papa, da musst du doch nur bei fräulein glücklich schauen, da steht doch alles drin!"

Ich habe einen ganz entzückenden, 9-jährigen Neffen, den ich leider nicht so oft sehe. Er lebt wie der Rest meiner Familie in Frankfurt. Aber dennoch, die Verbindung war von Anfang an sehr eng, sozusagen nicht nur gen- sondern auch seelenverwandt. Er liebt meine Spaghetti, meine Pancakes und meinen Beeren-Cobbler!

Wenn er uns besucht, ist nach einer recht langen Fahrt meine erste Frage: "Und mein Schatz, hast du Hunger. ?" "Ja!" "Auf was denn?" "Ach, egal! Hast du denn was gekocht?" "Ja. Was hättest du denn am liebsten?" "Ach egal!" "Wie wäre es denn mit Spaghetti?" "JIPIEEEEEEE." Dialog Ende! Aber nur fast! Nach kurzer Zeit: "Und hast du auch den Kuchen gemacht, der, wo die Beeren unten sind und der Teig oben?"  Ich: "Nein, mein Schatz." Er: "Ach, macht nix, ist egal" "Ich dachte, den mach ich Morgen zum Frühstück!" "JIPIEEEEEEE." Und der nächste Tag war gerettet! (Rezept für den Cobbler findet ihr HIER)


Und wie üblich hatte ich von allem ein bisschen übrig. Auch von dem Teig. Gerade genug für den Boden dieses Eistörtchens. Und das Beste an dem Teig: Ihm wird nicht zu kalt, er bleibt schön soft! Nun noch das weltbeste Vanilleeis (Klick) anfrieren lassen und in die kleine, 15 cm Backform geben und über Nacht einfrieren. Beeren drauf und fertig ist dieses hübsche Eistörtchen.


Leider ist unser Besuch nun auch schon wieder weg! Wirklich schade. Denn ich bin mir sicher, dass meinem kleinen Neffen auch dieses Eis geschmeckt hätte! Andererseits sollte ich etwas vorsichtig sein, nicht dass seine Erwartungen ins Unermessliche steigen und ich bei seinem nächsten Besuch ausschließlich in der Küche zu finden bin.

Ach ja...hatte ich erwähnt, dass er ein halber Italiener ist ;-)






Und wieder einmal war das fräulein glücklich

Montag, 25. August 2014

Aber nicht mit mir { Johannisbeer-Baiser-Schnitten }

Also jetzt mal echt! Was ist das eigentlich für ein Wetter? Mein Körper schreit nach Sommer, Sonne und Hitze! Aber nein, nichts von all dem bekomme ich. Ganz im Gegenteil: Es herbstelt! Und sowas von!

Und was tut man, wenn der liebe Petrus augenscheinlich gerade eine Jahreszeit verschläft? Na, ich tue eben so als ob. Trinke am Abend auf der Terasse (in warmer Hose und dicker Strickjacke) ein Gläschen Hugo, trotze und trage bei bestem Willen keine Socken, esse Eiscreme und kaufe bergeweise süße und saure Sommerfrüchtchen. Johannisbeeren haben es mir ganz besonders angetan.


 Vielleicht weil sie eben sauer sind und sauer bekannterweise lustig macht. Denn wenn ich ehrlich bin, ist mir bei diesem Wetter nicht zum Lachen zumute.Nicht, dass ich im August schon in Novemberdepressionen verfalle, aber meine Laune war tatsächlich schon mal besser!


Wenn das so weiter geht, steht meine Weihnachtsdeko bereits Anfang September und die letzten Kekse werde ich dann wohl spätestens im Oktober an meine Familie verfüttern! Ich komme sogar schon auf die Idee, mir am Abend eine meiner liebsten Duftkerzen anzuzünden und im Netz Wintertees zu bestellen.


Johannisbeerkuchen mit Baiser

Den Ofen auf 175 °C vorheizen, ein kleines Backblech (ca. 24 x 20 cm) einfetten.

125 g weiche Butter mit 90 g Zucker und 1 EL Vanillezucker schaumig aufschlagen. 1 Ei und zwei Eigelb (Eiweiß aufheben!!!) verquirlen und nach und nach unterrühren. 150 g Mehl, 1TL Backpulver und eine Prise Salz vermischen, sieben und locker unterheben. Den Teig auf das Blech geben, glatt streichen und ca. 20 min backen.

In der Zwischenzeit die 2 Eiweis streif schlagen, 100 g Zucker einrieseln lassen, bis die Masse schön glänzt. Etwa 100 g Johannisbeeren von den Rispen lösen und vorsichtig unter die Masse heben.

Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech stürzen, mit 2 El Johannisbeermarmelade (Klick) bestreichen und mit der Eischneemasse gleichmäßig bedecken. Für weitere 30 min. backen.

Abkühlen lassen, halbieren und aufeinander legen (oder auch nicht;-) und mit Johannisbeeren dekorieren.


Aber nix da! Dank diesen herrlich süß-sauren Schnittchen ist sogar mir klar, dass noch Sommer ist!



Und wieder einmal war das fräulein glücklich

Montag, 18. August 2014

Nix da mit gecrumblet, heute wird gecobblert { mixed-berry-cobbler}

Habt ihr gewußt, woher der Name dieser Speise kommt? Nein? Hier dann die Auflösung: Ein Cobbler ist ein "Flickschuster" und kommt von „to cobble something together“! Sozusagen Resteverwertung auf die leckerste Art.


Geht es euch auch so? Momentan kaufe ich mehr Beeren, als wir jemals essen können. Und meist sind sie eben am nächsten Tag, trotz Aufbewahrung auf höchstem Niveau, nicht mehr so lecker. Also wandern sie bei mir in unseren Frosti und warten auf den Tag X, an dem sie wieder das Licht der Welt erblicken dürfen.


So wie gestern. Ein bisschen Teig nach diesem Rezept (Klick) hatten wir noch übrig. Den Boden einer feurerfesten Form mit einem Schälchen gemischter Beeren großzügig bedecken, den Teig darauf verteilen und für etwa 40 - 50 min. bei 175 °C in den Ofen damit. Schmeckt frisch aus dem Rohr am besten, ist lauwarm ein wahrer Genuß und bei Zimmertemperatur immer noch der Hit!


Funktioniert natürlich auch mit frischen Obst und der Teig ist ratz fatz gemacht. Selten so lecker gefrühstückt, ich schwör!!!
Und sicher nicht das letzte mal so in einen Sonntag gestartet. Da steh ich gern ein Stündchen früher auf.



Und wieder einmal war das fräulein glücklich



Sonntag, 10. August 2014

Höhere Mathematik { Zitronen - Topfen - Eistörtchen }

Bei der Herstellung dieses hübschen Eistörtchens bin ich gleich zwei mal an meine Grenzen gestoßen! Denn da ich keine Form habe, die der Höhe und dem Durchmessers meines Tortentraum entspricht, muss der Tortenring mit einer Höhe von 8 cm her. Doch welchen Durchmesser muss er haben, so dass etwa 700 ml Creme drin Platz haben? Und wie nennt sich eigentlich diese Form? Ach ja, genau! Zylinder. Und wie war das nochmal mit der Grundfläche? Pi mal r, aber wie groß war nochmal pi? Das grenzt tatsächlich an höhere Mathematik! Und ich kann mein Hirn noch so sehr anstrengen, es fällt mir diese Formel einfach nicht mehr ein.


Obwohl ich zugeben muss, dass mir Mathematik immer schon Spaß gemacht hat und ohne dieses Fach wäre mein Abitur nicht ganz so gut ausgefallen, oder besser gesagt gar nicht! Was gäbe ich nun um die Formelsammlung, die mich jahrelang während meiner Schulzeit begleitet hat. Aber sind wir froh, dass es heute google gibt. Als bekennende Obergooglerin ein Klacks! Solltet ihr vor dem gleichen Problem stehen, habe ich euch den Link zum Errechen des Volumens eines Zylinders unten angehängt. Kann man schließlich immer gebrauchen! 

 

Das zweite Problem besteht darin, einen Tortenring wie in meinem Fall auf einen Durchmesser von etwa 10 - 12  cm zu bringen. Aber mit Hilfe zweier Hände, meinem Oberkörper, einem Band und meinen Zähnen habe ich auch das geschafft! Nun steht also meinem Eistörtchen nichts mehr im Wege!

 


Zitronen - Topfen - Eistorte

50 ml Zitronensaft (1-2 Zitronen), 150 ml Sahne und 3 EL Zucker mit 250 g Topfen aufschlagen und 150 ml Lemoncurd (Klick) unterrühren. Einen Ring mit 8 cm Höhe und 11cm Durchmesser zur Hälfte mit der Creme füllen und für etwa eine Stunde einfrieren. Nun mit Hilfe eines Löffels einige Tropfen Lemoncurd auf die Mitte der Fläche verteilen und nochmals einfrieren. Nach einer weiteren Stunde mit der restlichen Creme auffüllen und über Nacht tiefkühlen. 


So, und nun wünsche ich euch den wunderschönsten Sonntag und einen tollen Start in die kommende Woche! 


Und wieder einmal war das fräulein glücklich

Hier der  Link zum Errechnen des Volumen eines Zylinders:

http://www.schulminator.com/mathematik/zylinder


Mittwoch, 23. Juli 2014

Mit uns ist gut Kirschen essen { Schwarzwälder-Kirsch-Törtchen }

Na, wer hätte das gedacht? Der Spruch "mit jemandem ist nicht gut Kirschen essen" ist schon uralt. Diese Redensart geht auf ein altes Sprichwort zurück, das heute nicht mehr geläufig ist: "Mit hohen Herren ist nicht gut Kirschen essen". Und warum? Sie spucken einem die Kerne ins Gesicht." Eine Unverschämtheit! Den Spruch benutze ich nie wieder!


Keine Angst, bei uns ist das natürlich nicht so! Im Gegenteil, diese fünf Bloggerinnen laden euch zu einer Woche Kirschen satt ein.

 


Ach ja, und hier noch die Erklärung zu"Nachbars Kirschen": Die verbotenen Früchte stehen für verführerische Personen; für etwas, das verlockend ist, gerade weil man es nicht hat und somit Neid hervorruft. Bei dieser Wendung handelt es sich also um eine Hüllformel für sexuelle Verlockung. Und auch das schon seit dem Mittelalter. Also sowas aber auch! Ich sage ja immer, von wegen die Jugend von heute!


Kirschkonfitüre:

700 g Kirschen (mit Kern) mit einem EL Kirschwasser weich kochen und durch ein grobes Sieb drücken. Das Mus mit 300 g Gelierzucker einige Minuten kochen (Gelierprobe!) und abfüllen.


Schwarzwälderkirsch-Törtchen (4 Stk)

Den Ofen auf 175 °C Ober - Unterhitze vorheizen. Vier Weckgläser einfetten und -mehlen.
Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben.

75 g Mehl mit 2 EL Kakao, 1/2 TL Backpulver, 1/4 TL Natron und einer Priese Salz mischen und in eine Schüssel sieben.

1 Ei einige Sekunden mit Hilfe der Küchenmaschine mixen, 90 g Zucker hinzufügen und etwa eine halbe Minute mit dem Ei durchmixen. Mit mittlerer Geschwindigkeit geht´s weiter! 60 ml neutrales Öl gut einarbeiten.

Auf geringer Stufe nun im Wechsel 60 ml Buttermilch und die Mehlmischung unterheben. Nie zuviel auf einmal und nur solange, bis sich die Zutaten gerade so verbunden haben.

Den Teig in die Gläser füllen und etwa 20 min (Stäbchenbrobe!) backen.

Die ausgekühlten Küchlein mit einem Messer dritteln.

200 ml Sahne mit einem P. Sahnesteif steif schlagen und 3 EL Kirschkonfitüre unterheben. Mit Hilfe eines Spritzbeutels die Sahne auf die Böden geben und stapeln. Mit etwas Schokosoße und einer Kirsche dekorieren.


Und nun wünsche ich euch eine tolle (Kirsch) Woche! Und wehe ich erwiche jemanden in Nachbars Garten!






Und wieder einmal war das fräulein glücklich

Sonntag, 13. Juli 2014

Olé, olé, olé...{ Schwarzwälder-Kirschtorten-Eisschokolade }

Heute, meine Lieben, habe ich wirklich keine Zeit für euch. Nur noch wenige Stunden bis zum Finale! Nun wird das Bier kalt gestellt (für meinen Schatz), der Champagner gekühlt (für mich), eine Runde meditiert (für meine innere Ruhe), eine Runde gebetet (für die Jungs) und dann wird sich noch auf Schwarz-Rot-Gold getrimmt. Denn schließlich möchte ich bei meinen Jubelgesängen, die sich in der Regel auf  "Olé, olé, olé, ola" beschränken, nicht mit einem argentinischen Fan verwechselt werden. Ich meine der Sprache wegen. Obwohl ich zugeben muss, dass mir Blau-Weiß besser stünde. Aber egal! Und wenn uns dann allen ein bisschen heiß wird, habe ich das perfekt Getränk für die Pause. Und das ist auch noch typisch deutsch! Und nun wünsche ich uns allen einen tollen (Fußball-)Abend!



Schwarzwälder-Kirschtorten-Eisschokolade

3 EL Kirschkonfitüre mit einem EL Kirschwasser verrühren. Vanilleeis (Klick) nur kurz in der Maschine frieren lassen, die Konfitüre locker unterheben, in einen Behälter füllen und einige Stunden einfrieren. Ein bis zwei Kugeln in ein Glas mit kaltem Kakao geben.



Lust auf mehr Kirschen? Coming soon...




Und wieder einmal war das fräulein glücklich


Donnerstag, 3. Juli 2014

Fünfte Jahreszeit { Erdbeertörtchen }

Ich bekenne mich schuldig. Während der Ball rollt, steht meine Welt still. Zumindest ab 18.00 Uhr. Gekocht wird während dieses Ausnahmezustandes bereits um fünf und nicht erst um sieben und gegessen wird vor dem Fernseher. Nur an fußballfreien Tagen essen wir von Tellern, anstonsten gibt es Nahrung, die in Schüsselchen passt. Bestenfalls mit Löffel zu verspeisen. Die Auswahl ist nicht groß, aber was solls. Vom Bier wird man schließlich auch satt und was wäre so ein Abend ohne Chips und Co!


Morgens bin ich müde, komme nur langsam in die Gänge und liebe mein Leben dank unserer Selbstständigkeit. Meinem Chef geht´s kaum anders, schließlich ist mein Schatz ja auch erst nach der Verlängerung zu Bett gegangen. Also frühstücken wir ein bisschen später und beginnen unseren Arbeitstag entsprechen zeitverzögert. Und wer sich nun fragt, ob wir mit unserer Arbeit ein wenig hinterher hängen, den kann ich beruhigen. Denn zum Glück hat die Woche 7 Tage und unser Büro haben wir daheim! Effektivität ist gefragt!


Erdbeertörtchen ( 12 - 14 Stk.)

Den Ofen auf 175 °C Ober - Unterhitze vorheizen. Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben.

150 g Mehl mit 1 1/4 TL Backpulver, 1/2 TL Natron und einer Priese Salz mischen und in eine Schüssel sieben.

2 Eier einige Sekunden mit Hilfe der Küchenmaschine mixen, 170 g Zucker hinzufügen und etwa eine halbe Minute mit den Eiern durchmixen. Mit mittlerer Geschwindigkeit geht´s weiter! Nun noch zwei TL Vanille Extrakt und 120 ml neutrales Öl gut einarbeiten.

Auf geringer Stufe nun im Wechsel 120 ml Buttermilch und die Mehlmischung unterheben. Nie zuviel auf einmal und nur solange, bis sich die Zutaten gerade so verbunden haben.

Den recht flüssigen Teig in Förmchen (zur Hälfte) füllen und für etwa 17 min. backen.

Während die Törtchen auf einem Gitter abkühlen, 200 g Topfen mit 200 g Frischkäse und zwei EL Erdbeerkonfitüre verrühren und 200 ml geschlagener Sahne unter die Creme heben. In einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und kalt stellen.

Mit einem spitzen Messer eine Kerbe aus den Cupcakes schneiden und je 1 EL Erdbeerkonfitüre einfüllen. Nun die Törtchen noch mit der Creme aufhübschen. Wenn sie nicht gleich gegessen werden, kann man sie auch für einige Zeit in den Frost stellen und etwa 15 min. vor dem Servieren raus holen. Die Creme ist nicht besonders hitzebeständig ;-)


Effektivität ist sicher auch Morgen ab 18.00 Uhr gefragt! Mir würdet ihr, liebe Nationalmanschaft, einen rießen Gefallen tun, wenn ihr auf eine Verlängerung verzichten könntet. Denn so könnte ich die Zeit zwischen den beiden Spielen nutzen. Zum Beispiel wäre es mal wieder Zeit, das Bad zu putzen, Hemden zu bügeln, meine Lieblingsblogs zu besuchen, Kommentare zu schreiben ....



Und wieder einmal war das fräulein glücklich



Mittwoch, 18. Juni 2014

Erntezeit { Tartelettes mit schwarzer Johannisbeere }

Heute gibt es mal wieder ein bisschen Warenkunde!

Die schwarze Johannisbeere scheint doch tatsächlich die wohl wertvollste heimische Beerenart zu sein. Sie enthält von allen gängigen heimischen Obstsorten am meisten Vitamin C, einen ganzen Haufen wertvoller Mineralstoffe und gilt als nützlich bei der Vorbeugung und Behandlung zahlreicher Krankheiten. Und gut, dass die schwarze Johannisbeere u.a. entzündungshemmend wirkt!


Sie wächst nämlich auch bei uns im Garten! Nur leider habe ich bei dem Pflanzen dieses Gewächses nicht bedacht, dass sich meine Rosen so prächtig entwickeln werden. So kann sich wohl nun jeder vorstellen, wie meine Arme jetzt aussehen. Aber egal, die Mühe war es wert! Und sicherheitshalber hab ich gleich zwei dieser kleinen Tartelettes gegessen.


Tartelettes mit Johannisbeercreme (6 - 8 Stk.)
 
 Den Teig und die Anleitung für die Tartelettes findet ihr hier (Klick). Die Backzeit verringert sich auf 15 - 18 min.

Für die Creme 250 g Frischkäse mit 250 g Topfen cremig aufschlagen. 200 g  schwarze Johannisbeeren mit 2 EL Zucker erhitzen, weich kochen und durch ein Sieb streichen. Den Saft auffangen, 2 EL zum Garnieren beiseite stellen und den Rest unter die Topfencreme rühren. Die Tartelettes mit der Creme füllen und mit einigen Beeren sowie dem Saft hübsch machen.


So, und nun werde ich mir meine Wunden mal genauer anschauen und noch eine kleine Tarte zu mir nehmen. Sicher ist sicher!



Und wieder einmal war das fräulein glücklich